ProLeague im Austausch mit EA SPORTS FC auf der gamescom
ProLeague im Austausch mit EA SPORTS FC auf der gamescom
Die gamescom ist der zentrale Treffpunkt für die internationale Gaming-Branche und für ProLeague bot sie in diesem Jahr eine besondere Gelegenheit zum direkten Austausch mit EA SPORTS FC.
Am Pressetag erhielten Marcel „Fitzo“ Fitzek von ProLeague und Patrick Baur von esport-manager.com zunächst exklusive Einblicke in kleiner Runde. Im Anschluss folgte ein persönliches Gespräch mit dem Director of Product von EA SPORTS FC.
The Grounds: Clubs über das klassische 11-gegen-11 hinausdenken
Ein Schwerpunkt der Präsentation lag auf den neuesten Features rund um The Grounds. Dabei wurde noch einmal deutlich, dass EA SPORTS FC die Individualisierung der einzelnen Spielerinnen und Spieler innerhalb dieser offenen Welt stärker in den Mittelpunkt rücken möchte.
The Grounds soll nicht nur ein Ort sein, an dem gespielt wird, sondern auch einer, an dem sich die eigene Spieleridentität ausdrücken lässt und Menschen miteinander in Kontakt kommen. Gerade für Clubs kann das eine wichtige Ergänzung sein: Nicht jede Gruppe hat jederzeit genug Spieler für ein komplettes 11-gegen-11-Match. Statt dann in andere Modi wechseln zu müssen oder gar nicht zu spielen, bieten kleinere Spielformate wie 1-gegen-1, 2-gegen-2, 3-gegen-3 oder Rush die Möglichkeit, weiterhin im Clubs-Umfeld aktiv zu bleiben.
Aus Sicht von Marcel „Fitzo“ Fitzek versucht EA damit, eine bekannte Herausforderung des Spielmodus sinnvoll aufzufangen. Kleinere Formate können Spielerinnen und Spieler im Clubs-Kosmos halten, wenn die eigene Gruppe gerade nicht vollständig ist. Gleichzeitig entsteht die Chance, neue Mitspieler kennenzulernen. Aus einzelnen Begegnungen können sich neue Kontakte, feste Gruppen und im besten Fall sogar neue Clubs entwickeln.
Damit könnte The Grounds für Clubs ein Ort werden, der die Community verbindet und das gemeinsame Spielen auch abseits des klassischen 11-gegen-11 stärkt.
Die Clubs-Community im Mittelpunkt
Im persönlichen Gespräch mit dem Director of Product von EA SPORTS FC ging es darüber hinaus um die Perspektive der 11-gegen-11-Community und die Fragen, die Spieler, Teams sowie organisierte Wettbewerbe tagtäglich beschäftigen.
Wir haben die wichtigsten Punkte eingebracht, die aus unserer Sicht für die Weiterentwicklung von Clubs relevant sind: verlässlichere Strukturen, sinnvolle Features für die tägliche Teamorganisation und Verbesserungen, die den Modus langfristig für aktive Clubs und neue Spieler gleichermaßen attraktiv machen.
Als Plattform, die seit vielen Jahren eng mit Spielern, Managern und Vereinen arbeitet, kennen wir die Anforderungen aus dem Alltag. Genau diese Erfahrungen konnten wir direkt weitergeben.
Neue Inhalte und weitere Diskussionen
Neben The Grounds wurden auch weitere Neuerungen rund um EA SPORTS FC vorgestellt. Dazu gehören unter anderem ein neuer Archetype sowie die sogenannten AMPs. Einige dieser Anpassungen werden in der Community bereits intensiv diskutiert. Das zeigt auch, wie wichtig Clubs und die Entwicklung des eigenen Virtual Pros für viele Spieler sind.
An dieser Stelle würde eine vollständige Einordnung jedoch zu weit führen. Für alle Details zu den neuen Features und Änderungen empfehlen wir den offiziellen Deep Dive von EA SPORTS FC.
Wertvoller direkter Austausch
Das Gespräch war konstruktiv und hat gezeigt, welchen Stellenwert der direkte Dialog mit der Community haben kann. Konkrete Ankündigungen oder Zusagen lassen sich daraus selbstverständlich noch nicht ableiten. Dennoch nehmen wir wichtige Eindrücke, neue Impulse und das gute Gefühl mit, die Stimme der Clubs-Community an der richtigen Stelle eingebracht zu haben.
Wir als ProLeague und esport-manager.com werden den Austausch weiterführen und uns auch künftig dafür einsetzen, dass digitaler Mannschaftssport und Clubs die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen.