Pro Clubs - CPU-Steuerung
Gewinnen trotz Spielermangel - so steuerst du die computergesteuerten Spieler

CPU-Steuerung im Clubs-Alltag
In Pro Clubs stehen Teams regelmäßig vor der Situation, nicht genug Spieler für alle Positionen zu haben. Dann übernimmt die CPU entweder ausgewählte Rollen oder ein menschlicher Spieler steuert die übrige Mannschaft über die Team-Kontrolle. Beide Optionen haben klare Vor- und Nachteile, die sich direkt auf Spielaufbau, Defensive und generelle Stabilität auswirken. Die folgenden Abschnitte zeigen, in welchen Situationen welche Variante sinnvoll ist.
CPU-gesteuerte Mitspieler
Wenn leere Positionen automatisch von der CPU ausgefüllt werden, bleibt das Spiel grundsätzlich stabil, weil die Grundformation gewahrt wird. Die CPU verhält sich defensiv diszipliniert, rückt selten unnötig heraus und hält die Struktur der Kette meist sauber. Vor allem in FC 26 sorgt die CPU so für eine souveräne Leistung über die vollen 90 Spielminuten.
Allerdings weisen die CPU-gesteuerten Spieler hier und da entscheidende Schwachstellen auf. Diese liegen vor allem im Offensivspiel: Die CPU erkennt klare Passoptionen oft zu spät, läuft sich weniger dynamisch frei und reagiert insgesamt langsamer und statischer. Vor allem Teams mit einstudiertem System, Spieler, die sich blind auf ihre Mitspieler verlassen und rotierende Taktiken stoßen mit den CPUs häufig an ihre Grenze.
Für kleinere Teams, die sich auf ihre eigene Offensive verlassen, jedoch bleibt diese Option dennoch sinnvoll, da jeder Spieler seine gewohnte Rolle behält und das Grundgerüst bestehen bleibt.


Erweiterte Kontrolle & Teamverhalten
Manuelle Mechaniken nutzen: Ob Flanken, Schüsse oder Torwart-Bewegungen - viele Aktionen sind in der manuellen Variante deutlich präziser. Sie verlangen jedoch besseres Timing und viel Übung, da die Hilfsmechaniken weniger ausgeprägt sind. Wenn du dir genug Sicherheit angeeignet hast, kannst du dir so klare Vorteile verschaffen.
Kommunikation: Die beste Steuerung bringt wenig, wenn das Team unkoordiniert spielt. Nutze daher Voicechats oder das Ping-System, um Laufwege, Pressingphasen und Passoptionen abzusprechen. Gerade in engen Spielen entscheidet Abstimmung oft mehr als technische Qualität. Tipp: Besprecht als Team im Vorhinein, wie ihr taktisch vorgeht und einigt euch auf einen Spielstil.
Richtige Eingaben zur richtigen Zeit: Achte darauf, Animationen nicht zu überladen. Dauerhaft sprinten, zu viele Skillmoves oder falsches Tackling-Timing wirken sich direkt negativ auf die Steuerbarkeit aus und sorgt für unflüssige Bewegungen. Sie sorgen dafür, berechenbarer zu sein und lassen den Gegner deinen Spielstil leichter lesen. Daher sind saubere, zielgerichtete Eingaben oft wirkungsvoller und effizienter als statische oder gar hektische Ballaktionen.
Flüssige Angriffe mit Team-Steuerung
Bei der Team-Steuerung übernimmt ein einzelner Spieler die Kontrolle über die gesamte Mannschaft. Im Ballbesitz kann das den Aufbau enorm beschleunigen: Pässe kommen schneller, Laufwege lassen sich aktiv steuern, und Kombinationen wirken deutlich dynamischer als unter CPU-Einfluss.
Allerdings entsteht defensiv eine hohe Belastung, besonders für denjenigen, der steuert. Da immer nur ein Verteidiger aktiv angewählt ist, entstehen in schnellen Umschaltsituationen leichter Lücken und Möglichkeiten für den Gegner. Entsprechend kann die Kontrolle der gesamten Abwehr schnell überfordernd und fehleranfällig werden, sodass selbst die erfahrensten Veteranen so an ihre Grenzen kommen.


Team-Steuerung - flüssiger Angriff, aber anspruchsvolle Defensive
Bei der Team-Steuerung übernimmt ein einzelner Spieler die Kontrolle über die gesamte Mannschaft. Das kann das Spielgefühl positiv beeinflussen und vor allem im Ballbesitz den Aufbau und die Ballverteilung enorm beschleunigen: Pässe kommen schneller, Laufwege lassen sich aktiv steuern, und Kombinationen wirken deutlich dynamischer als unter CPU-Einfluss.
Außerdem sorgt die Möglichkeit, jede Position individuell zu steuern, für bessere Kontrolle über Taktik und Ausrichtung, was bei der CPU-gesteuerten Spielervariante häufig fehlt.
Doch wo die CPU häufig für defensive Stabilität sorgt, ist die Team-Steuerung umso wackeliger. Denn dadurch, dass immer nur ein Verteidiger aktiv angewählt ist, entstehen so häufiger und schneller Lücken in der Abwehr, besonders während überraschenden Ballverlusten und hitzigen Kontern.
Für Spieler, die keine Routine im Verteidigen mit Team-Steuerung haben, wird die Kontrolle der gesamten Abwehr so schnell überfordernd und fehleranfällig.
Welche Teams profitieren wovon?
Grundsätzlich gilt in Clubs: Je mehr Spieler hinter den Controllern, desto besser. Jedoch kommt man häufig einfach nicht drum herum, sein Team auch unvollständig auf den Platz zu schicken. Aber welche Teams sollten jetzt auf welche Form des Spielerersatzes setzen?
Grundsätzlich empfiehlt sich den Teams mit vielen aktiven menschlichen Spielern, insbesondere im Angriff, auf die CPU-gesteuerten Restpositionen zu setzen. Damit bleibt die Formation stabil, auf die Abwehr ist Verlass und die Offensive kann sich trotzdem frei entfalten und ihre Taktik sauber und ohne Einschränkung ausspielen.
Teams mit sehr erfahrenen, technisch starken Spielern oder einem starken Spielmacher können dagegen von der Team-Steuerung profitieren. So können die nicht-besetzten Positionen individuell in den Spielstil des Teams integriert werden und agieren dabei nicht auf eigene Faust.
Das sorgt dafür, dass man in den Ballbesitzphasen klarer dominieren kann und der Ball präziser und flüssiger läuft. Doch dabei ist sehr wichtig, darauf zu achten, dass die Defensive koordiniert bleibt und Abläufe sowie Absprache stimmig sind.

Stabilität oder Dynamik?
Grob gesagt: Die CPU-Steuerung sorgt für eine stabile Verteidigung, bringt jedoch einen eher statischen, berechenbareren Spielstil mit sich, während die Team-Steuerung einem ein dynamisches und flüssigeres Auftreten gewährleistet, jedoch eine höhere defensive Instabilität riskiert. Für welche Steuerung also sollte man sich entscheiden?
Grundsätzlich ist die CPU-Steuerung ein solider Ersatz für ein unvollständiges Team, vor allem wenn einem die Verteidiger fehlen. In FC 26 sind die Verteidigungs-Skills der CPU überraschend stark und man gewöhnt sich schnell an das Zusammenspiel mit ihnen. Doch wer auf dem Feld durch Dynamik und Überraschung glänzt, sollte den Controller eher einem menschlichen Spieler überlassen.

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