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Die Evolution der ProLeague – Eine Entwicklung ins Positive?

von Mayo | 22.06.2020 - 23:09 | Allgemein

Wir schreiben das Jahr 2020. Die ProLeague ist mit Abstand die größte und bekannteste Liga auf dem PC in Sachen ProClubs. Vier deutsche und zwei internationale Ligen, die Turkiye Pro Ligi, die Polish League sowie die Champions und Europa League finden auf ihrer Homepage Platz. Nebenzu messen sich die besten Teams der Vorsaison in der ProLeague-eigenen Super League. Diese Struktur war allerdings nicht immer so. Nur vor wenigen Jahren fanden sich lediglich 4 Ligen aufgeteilt in Liga 1, 2 und 3A/B wieder.

 

Im folgenden möchte ich einen Einblick auf die Sichtweise eines einfachen Spielers geben, welchen Eindruck die Änderungen und Aktionen der ProLeague in den letzten Jahren hinterlassen hat. Ich will zum Denken anregen wie die Liga sich weiterentwickeln kann, hierbei auch vergangenes erwähnen was geändert wurde und Fehler ansprechen, welche in Zukunft besser nicht gemacht werden sollten.

 

Der ein oder andere in dieser Liga wird mich wohl nicht kennen und kann deshalb vielleicht nicht einschätzen ob ich eine Ahnung habe von dem was ich da schreibe. Deshalb erstmal zu mir:

Ich bin seit Oktober 2015 in der ProLeague unterwegs und habe seitdem fast 300 Pflichtspiele quer über alle Ligen verteilt absolviert. Mein Höhepunkt kam 2018, als ich als Zweitligaspieler mit der Nationalmannschaft den Confederations-Cup gewinnen konnte. Nebenbei opferte ich mehr als ein Jahr lang meine Zeit als Redakteur in der Redaktion ProClubs.de. Trotz meiner langen Zeit in der ProLeague oder vielleicht sogar aus genau dem Grund bin ich jemand der zum Teil auch öffentlich seine Probleme mit der Liga teilt und höchste Kritik an der Liga übt, sei es nun positiv oder negativ. So wie in diesem Beitrag.

 

In den folgenden Zeilen kann es sein, dass ich Teams, Spieler oder Admins per Namen nenne, hierbei möchte ich allerdings keine Personen an den Pranger stellen, sondern lediglich auf geschehenes hinweisen, beziehungsweise Vergleiche mit ähnlichen Situationen schaffen (die auf der ProLeague Seite auch jederzeit öffentlich einsehbar sind). Zudem werde ich mich (soweit möglich) bemühen Namensnennungen zu umgehen.

Außerdem werde ich unter diesem Beitrag auf keinerlei Fragen, Anregungen oder Kritik antworten, dies wird nur geschehen, sofern sich direkt per PN an mich gewendet wird, um einer öffentlichen Diskussion und Eskalation aus dem Weg zu gehen. Sollten sich Fragen und Anregungen häufen werde ich diese unter diesem Beitrag ausführlich erneut erläutern.

Mit diesem Beitrag möchte ich sowohl der Community, als auch unseren Admins einen kleinen Denkanstoß geben, welche Punkte in meinen Augen dringend verbessert werden müssen, jedoch werde ich auch nie positive Aspekte der Änderungen auslassen. Der Beitrag enthält zum Teil übertrieben dargestellte Aussagen, welche jeweils den schlimmsten Fall offenlegen sollen und natürlich nicht als Normalfall in der ProLeague dienen.

Ein paar der von mir aufgelisteten Dinge werden sich auf Fakten basieren, andere legen lediglich meine eigene Meinung zu einem bestimmten Thema dar. Dieser Beitrag beinhaltet keinerlei Einfluss von anderen Personen und hängt in keinster Art und Weise mit dem Team Rainbow Unicorns zusammen.

Die folgenden Punkte sind in einer zufälligen Reihenfolge und haben keine spezifische schwere in der Bedeutung.

 

 

 

1. Das Regelwerk, Beleidigungen und Spielersperren – Eine Grauzone erlaubt alles

 

Im Regelwerk der ProLeague findet man unter §2.2: „Sonderfälle: Im Bezug auf dieses Regelwerk behält sich die Administration das Recht, einzelne Entscheidungen als Sonderfälle anders zu fällen. Diese werden in Form eines Artikels ausführlich erklärt.“ (https://www.proleague.de/rules.php#rulesLeague). Zwei kleine Sätze mit einer gewaltigen Wirkung. Durch diese zwei Sätze kann sich die ProLeague Administration jede einzelne Regel auslegen, wie sie will. Hierdurch können sich Störenfriede, Nervensägen und potentielle Cheater einfach so bannen lassen.

Dieser kleine Paragraph ist in meinen Augen unter keinen Umständen vertretbar. Unsere Admins sind (selbstverständlich) in eigenen Teams vertreten und haben hier auch zum Teil führende Tätigkeiten, wie zum Beispiel Head-Admin Fitzo (Equality 05). Kommt es nun zu Fällen, in denen Teams dieser Admins beteiligt sind, stände theoretisch die Option offen einfach das ganze zu eigenen Gunsten zu entscheiden. Auch ein zugefügter Paragraph schützt hiervor nicht, wird hier lediglich vom Ausschluss zu einzelnen Themen gesprochen, sofern das eigene Team oder einer der Spieler des eigenen Teams beteiligt sind, nicht jedoch konkurrierende Teams (ProLeague-Regelwerk §2.5.3). Auch ist mir bekannt, dass bei einer Entscheidung oben angesprochener Fitzo bereits ausgeschlossen wurde, da ein Spieler seines Teams betroffen war. Es lässt sich darüber streiten, ob dennoch Admins Entscheidungen über ihre Konkurrenz fällen konnten, jedoch wurden bereits durch diese Regel Spieler (egal ob zurecht oder unrecht) gesperrt, sogar zum Teil gebannt.

Im November 2018 lief mit pitchel ein Spieler von Elastico (heute El Tornado) mit der Origin-ID el-HRSN auf. Die Administration sperrte ihn darauffolgend für fünf Spiele – die Begründung: „Beleidigung in der Origin ID.“. Eine direkte Regel, die Beleidigungen in Namen verbietet gibt es jedoch bis heute nicht. Um das ganze etwas zu verdeutlichen: der (inzwischen aus einem anderen Grund komplett gebannte) Spieler pitchel lief mit „Beleidigung“ in der Origin-ID auf. Andere Spieler besitzen auf der PL-Seite eine Beleidigung als Namen und wurden dafür noch nicht gesperrt. Ein Beispiel hierfür ist der Spieler 0o_STRONZO_o0 (stronzo = ital. f. A*loch) welcher von Oktober 2015 bis November 2019 fast 300 ProLeague-Spiele unter diesem Namen absolvierte. Ein weiteres Beispiel ist mir erst vor wenigen Wochen aufgefallen. Als wir in einem Trainingsspiel gegen ein anderes ProLeague-Team ein Tor kassierten konnten wir den Ingame-Namen Yuri Tarded (You retarded = engl. du bist zurückgeblieben // Der Name des Spielers auf der PL-Seite wird hier nicht genannt) lesen. Während man bei stronzo noch argumentieren könnte, das niemand direkt angesprochen wird (zu Erinnerung: bei HRSN allerdings auch nicht) wird das zweite Beispiel nicht mit Ausreden weiterkommen können. Beide Beispiele wurden bis zum heutigen Tag nicht gesperrt beziehungsweise verwarnt.

Hierzu ein kleiner weiterer Hintergrund: pitchel spielte damals (wie oben bereits erwähnt) bei Elastico, einem Team, welches durch viele kleinere Auffälligkeiten bekannt war. Provokationen und Hate waren hier an der Tagesordnung, jedoch selten in stark beleidigendem Ausmaß. Dennoch stellte das gesamte Team einen Dorn im Auge der Administration dar, wodurch jede Chance ergriffen wurde diesem Team zu schaden.

 

Abseits dieser Regel gab es einige Änderungen wie mit Beleidigungen, Provokationen und Ähnlichem umgegangen wird. Seit längerem ließt man des öfteren in der Shoutbox den orange hinterlegten Satz Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht. Grund hierfür ist ein in Augen eines einzelnen Administrators beleidigend oder provozierend klingender Kommentar, allerdings auch Spam oder Transferanfragen werden Opfer dieses Satzes. Um den Grund hierfür zu finden müssen wir die Zeit um einiges zurückdrehen. Genauer gesagt kann man hierfür jedes beliebige Wochenende vor Januar 2019 heranziehen. Fast jeden Turnierabend fanden sich in der Shoutbox Beleidigungen, Wortgefechte und Provokationen. Oft liefen diese über mehrere Seiten des Archivs (wer Zeit und Lust hat kann ja mal durch dieses stöbern und ein paar dieser Situationen durchlesen). Anfangs konnte und wollte ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Provokationen und Hate auf der Seite keine Chance mehr bekommen, hat dies schließlich für mich irgendwie dazugehört, ebenso wie im normalen Sport auf dem Platz (im Rahmen des Ermessens natürlich). Inzwischen kann ich aber behaupten, dass ich mich hiermit vollkommen angefreundet habe und ich anfangs mit meiner Ansicht falsch lag (auch wenn das ganze in meinen Augen immernoch nach Zensur aussieht).

 

Ein Punkt, der mir persönlich allerdings im Zusammenhang mit Beleidigungen am Herzen liegt ist der Umgang mit Beleidigungen in Streams. Meiner Meinung nach sollten die Streams vorzeigbar für potentiell neue Spieler sein, wir sollten durch diese Menschen motivieren in die Liga einzutreten und nicht diese dadurch abzuschrecken, wie toxic diese Community doch ist. Wenn ich Gamer bin und keine Ahnung habe, dass eine Liga existiert, beziehungsweise was sie macht, dann werde ich diese nicht durch die Homepage finden und definieren. Wenn ich auf Twitch unterwegs bin und mir ein ProClubs-Stream angezeigt wird, dann gehe ich auf diesen, höre ich hier Beleidigungen mache ich diesen schneller wieder aus, als allen Beteiligten lieb ist.

Ich verstehe jeden, der manchmal im Spiel jemanden Beleidigt (hab ich auch schon öfters gemacht und das ist ja nicht so, als würde ich diese Person dann auch wirklich beleidigen wollen), dennoch gibt es auch manchmal Grenzen und wenn ich eh schon ein Spieler bin, der leichter aus der Ruhe zu bringen ist, dann mute ich mich in diesen Situationen einfach häufiger oder streame ohne Teamspeak, Discord, etc.

Ich weiß, dass sich kein Admin alle Streams ansehen kann und will und das ganze verhältnismäßig viel Aufwand wäre, deshalb auch die Bitte an die Community hier etwas vorsichtiger mit Beleidigungen in Streams umzuwerfen.

 

Eine weitere (in meinen Augen sinnvolle) Einführung findet sich im Spielerrat wieder. Sieben motivierte Community-Mitglieder kämpfen für mehr Fairness und Transparenz in der größten deutschen Spielklasse. Naja, meistens zumindest. Das Prinzip des Spielerrats überzeugt voll und ganz, wird dieses allerdings auch so umgesetzt? Eher weniger. Auch wenn sich die Entscheidungen zu Sperren deutlich fairer gestalten ist in der Transparenz ein großes Defizit zu entdecken. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen veröffentlicht der Spielerrat zwar Artikel zu den vergangenen Wochen, jedoch wird der Spielerrat bei bestimmten Themen mundtot gemacht bis eine öffentliche Stellungnahme seitens der Admins auf der ProLeague-Seite erfolgt.

Ein sehr aktuelles Beispiel hierfür sind Spielersperren, welche sich vor wenigen Wochen gehäuft hatten. Auf wenig durchdachte Anfrage in der Shoutbox weshalb so viele Spieler gesperrt wurden kamen lediglich Antworten wie: „[...]wer sich trotz mehrmaligen Ermahnungen/ Verwarnungen einfach nicht benehmen kann/ will, hat hier am Ende leider nix mehr verloren.[...]“. Keine 15 Minuten später folgte vom selben Admin die Auskunft, man solle sich für nähere Infos bei einem Admin oder dem Spielerrat wenden. Wie sich schnell herausstellte und ein Nutzer der Liga auch sofort schrieb durfte der Spielerrat noch keine Auskunft über das Thema geben. Auch ich stieß bei dem Thema im Spielerrat auf die Information, dass dieser keine Berechtigungen habe Details zu den Sperren zu veröffentlichen, beziehungsweise zu nennen.

In genau diesem Punkt sehe ich die Schwachstelle des Spielerrats. Wie soll dieser die Interessen der Community vertreten, wenn diese keinerlei Auskunft über Themen erhalten darf und Informationen erst erhält, wenn es meistens eh schon zu spät ist? Selbstverständlich gibt es auch Dinge, welche die Community vielleicht nur bedingt etwas angehen – den Spielerrat in diesem Bereich aber mundtot zu machen ist eindeutig der falsche Weg und stellt ihn eher als (übertrieben gesagt) Sklaven der Admins dar und nicht als eigenes Organ der Führungsriege in der ProLeague.


 

 

2. Strukturierung der Ligen, Erweiterung des Sprachraums und die internationale Bühne – die vielen neuen Gesichter der ProLeague
 

Als im Jahr 2015 die neue ProLeague-Seite online ging fanden sich genau fünf Ligen wider. Neben den beiden ersten Ligen (Liga 1 & 2) und der internationalen Liga spielte die Hälfte der deutschen ProLeague in der dritten Liga, aufgeteilt in Liga 3A und 3B. Hier hatte man kaum das Gefühl eine faire Balance an Teams zu finden. Während in Liga 3A eine große Lücke zwischen den guten und schlechten Teams der Liga offenbarte, zeigte sich in Liga 3B eine Ausgeglichenheit der Teams. Teams, die über mehrere Saisons hinweg knapp dem Aufstieg entgingen hätten vermutlich nur einen Anlauf in Liga 3A benötigt. Die ProLeague Administration hat erkannt, dass dieses System keinerlei Zukunft haben sollte und hat zu Saison 12 beide Ligen durch eine dritte und eine vierte Liga ersetzt. Diese setzten sich aus den Leistungen der vorherigen Saison 11 zusammen und wurden somit elegant, nahtlos eingeführt. Bis heute wurde dieses System immer wieder auf die Anzahl der teilnehmenden Teams angepasst und optimiert. Zuletzt folgte die Relegation um den Aufstieg, durch welche sich vor allem neu gegründete Teams schneller in ihre dem Skill angepasste Liga hocharbeiten können. Eigentlich nur eine kleine Änderung am Aufstiegssystem, welche jedoch die Balance zwischen den guten und nicht ganz so guten Teams schneller herstellt.

 

Zu Saison 20 wurde die Liga erfolgreich erweitert. Oder zumindest die Homepage der ProLeague. Neben der Turkiye Pro Ligi wanderten ebenfalls die Champions und Europa League auf die eigene Seite. Die beiden höchsten Spielklassen nutzen hierbei auch das PLACT, entwickelt von der ProLeague. In der darauffolgenden Saison wird wohl auch die Polish League ihren Weg mit der ProLeague gehen. Passend hierzu findet man nun auch neben der deutschen und englischen Sprachversion der Homepage eine türkische und eine polnische.

Die Erweiterung ist ein wichtiger Schritt für den gesamten ProClubs-Modus und vergrößert die Community ungemein. Auch zeigt diese, dass die Administration der ProLeague dauerhaft auf dem Weg ist neues zu integrieren und ein großes, mächtigeres Netzwerk aufzubauen, mit welchem eventuelle Änderungen am Spiel eher durchgesetzt werden könnten.

 

Ebenfalls zur Saison 20 eingeführt wurde die Super ProLeague. Eine Liga, in der die zwölf besten Teams der Vorsaison um ein echtes Preisgeld spielen durften. Hierbei spielte es keine Rolle ob man im deutschen oder im internationalen Bereich unterwegs war, denn neben den fünf besten Teams der League ONE und den ersten beiden der League TWO traten sowohl die vier besten Teams der League INT1 als auch das beste Team der League INT2 in zwei 6er-Gruppen an. Lediglich vier von den teilnehmenden Teams gingen leer aus. Mit dem vierten Platz in der eigenen Gruppe qualifizierte man sich bereits für das Viertelfinale, in welchem ein Preisgeld von 30€ winkte. Gewann man das Turnier konnte man stolze 150€ sein eigen nennen. Finanziert durch Spenden, Werbe-Einnahmen und Sponsoren-Gelder.

Das System und die Strukturierung der Liga ist sehr gut durchdacht und weist den Weg in die richtige Richtung: Professionalisierung der Liga. Über die Auswärtstorregel in den KO-Spielen lässt sich streiten inwiefern diese Sinn ergibt, jedoch müsste es hiervon vermutlich eher seitens EA eine Möglichkeit geben dies zu umgehen.

Der einzige Wermutstropfen folgte allerdings nach bereits einer Saison: neben den besten Teams der Vorsaison können nun weitere Teams durch ein an einem Abend stattfindendes Qualifikationsturnier in die SPL eintreten. Hierbei wird die Leistung des 5. der Vorsaison (Beispiel deutsche League 1) mit der Leistung des 8. gleichgestellt und eine einzige Tagesform entscheidet über die Teilnahme an einer Liga in der ein Preisgeld gewonnen werden kann. In meinen Augen eine grobe Fehlentscheidung der Admins. Dass man die Liga aufstocken möchte und auch weitere Ligen miteinbeziehen möchte ist verständlich, jedoch falsch angegangen worden. Ich hätte gerne eine Liga gesehen, in der alle internationalen Ligen mit der deutschen gleich gestellt werden und aus den höchsten dieser Ligen jeweils die ersten vier Plätze ein Startrecht erhalten. Dadurch könnte man eine Gruppenphase mit vier Gruppen à vier Teams bilden, je ein Team pro Liga. Hierbei wäre dann das Preisgeld pro Team höher und würde meiner Ansicht nach den Anreiz einer Teilnahme erhöhen und den Sinn der Liga eher erfüllen.

 

Vor mehr als einer Woche war es wiedereinmal so weit: eine weitere HOF-Challenge stand an und 32 Teams kämpften um den Sieg (letztendlich waren es doch nur 31, aber das lassen wir mal außenvor). Vor nicht all zu langer Zeit stand die HOF jedoch kurz vor dem Aus. Viele Abendturniere nahmen dieser den Reiz und es meldeten sich zum Teil nur knapp 20 Teams an. Die Admins reagierten direkt. Ein Vorschlag der Community die HOF mit zwei KO-Bäumen zu spielen wurde in einem Testturnier ausprobiert und siehe da – es hat funktioniert. Die Idee wurde hierbei von einem Community-Mitglied als sein eigen genannt, wobei dieser jene lediglich deutlicher zur Papierform gebracht hat. Im Forum wurde zu einem Vorschlag die Idee des „Looser-Bracket“ erwähnt (Anm.: nicht von mir). Hieraus etwas machbares zu formen stellt in meinen Augen keinerlei Problem dar und somit hat man auch meiner Ansicht nach kein Recht (vor allem auf Konfrontation hierauf) die Idee als seine eigene zu „verkaufen“. Dies wollte ich nur am Rande erwähnt haben und mich eigentlich der Idee an sich widmen. Die Erweiterung in zwei unterschiedliche Bäume sehe ich als Bereicherung der HOF an und wie die Anmeldezahlen zeigen sehe ich das nicht alleine so – oder liegt es vielleicht am Preisgeld, welches den besten Teams winkt? Hier kommen wir zu dem Punkt, den ich nicht unterstütze. Warum verteilen wir in einer „unwichtigen“ Turnierserie ein Preisgeld, in der richtigen Liga jedoch nicht? Die Monetarisierung der HOF steht in meinen Augen deutlich hinter Preisgeldern in den „normalen“ Ligen der ProLeague. Schauen wir uns mal die „Team-Belohnungen“ der Saison 19 und die „Fairness“ der Verteilung an (https://www.proleague.de/article.php?id=1382). Auf den ersten drei Plätzen finden wir neben Entourage (1.) und Inter Berlin (3.) mit El Tornado (2.) den ersten Zweitligisten. Zwischen den Plätzen 4 und 10 finden wir lediglich drei weitere Erstligisten. Mit Play4Pleasure und Volzarized finden sich sogar zwei Viertligisten wider.

Der Zeitaufwand für die HOF betrug zwei mal einen Abend, beziehungsweise eine Nacht. Der Zeitaufwand für die Liga beträgt mehrere Abende über Wochen und Monate hinweg. Ein Team kann zu den Spielen der HOF mit fünf eigenen Spielern und bis zu sechs Gastspielern antreten. In der Liga müssen alle Spieler im aktuellen Kader des Teams aufgelistet sein. Hole ich mir also (übertrieben gesagt) als Viertligist sechs potentielle Erstligaspieler, dann kann ich durch die Leistung anderer ein Preisgeld gewinnen ohne mich wirklich anzustrengen, beziehungsweise am PC zu sitzen.

Alleine diese beiden Punkte (Zeitaufwand und Eigenleistung im Vergleich) stören mich gewaltig. Als dritter Punkt kommt allerdings noch hinzu, dass Teams, welche in keiner Liga mit Startgeld spielen das Geld von startgeldzahlenden Teams bekommen können, denn 14% der Startgelder wurden für die HOF-Wertung in Saison 19 verwendet (https://www.proleague.de/article.php?id=1393).

Wenn man ein Preisgeld für die HOF möchte, dann sollte man in meinen Augen hierfür Sponsoren finden oder ein Startgeld verlangen (zweiteres wäre allerdings deutlich in der Teilnehmerzahl zu spüren), nicht aber auf Beiträge aus dem Startgeld der Liga zurückgreifen.



 

3. Startgelder, PLACT und das Spiel der Woche – Fortschritt? Hilfreich? Nötig?

 

Um gleich beim Thema des Geldes zu bleiben gehen wir mal auf das momentan existierende Startgeld und dessen Verwendung ein. Über meine Meinung der Sinnhaftigkeit der Verwendung zur HOF habe ich ja bereits berichtet, meine Meinung über die geplante Verteilung des Restbetrags folgt in Kürze. Zuvor möchte ich noch erwähnen, dass das folgende sich lediglich auf die geplanten Prozentzahlen bezieht und nicht die tatsächlich verwendeten Beträge enthält, da diese voraussichtlich von Saison zu Saison schwanken könnten.

 

Die Verteilung des Geldes und die geplanten Zwecke sind größtenteils treffend gewählt und sinnvoll aufgeteilt. Auch die Idee vier Prozent des Geldes als Rücklage zu verwenden scheint ein Zeichen zu sein, dass die Admins nicht immer alles falsch machen.

 

Der größte Anteil des Geldes ist zur Verbesserung der Infrastruktur und der Server, sowie des Teamspeaks vorgesehen (22%). Dies lässt sich auch deutlich spüren. Während wir früher häufiger nicht auf die Homepage der Liga konnten, da der Server abgestürzt ist oder die Kapazität der Seite erschöpft war können wir heute uneingeschränkt die Seite benutzen (Ironisch hieran, dass ich diesen Beitrag einen Tag vor dem Shutdown der Seite begonnen habe).

 

Nur zwei Prozent weniger werden für die Deckung der PLACT-Versicherung verwendet.

Bei diesem Punkt müssen wir einmal kurz vom Thema des Geldes abschweifen:

Vor nicht langer Zeit hörte man des öfteren Vorwürfe gegen bestimmte Spieler, dass diese versuchten mit unerlaubten Mitteln einen Vorteil zu bekommen. Hierbei musste man Beweise beisteuern und nach Prüfung der Admins wurde besagter Spieler entweder gesperrt oder durfte weiterspielen. Das große Problem hierbei war die Beweislast. Diese konnte noch so gut sein, wenn sie nicht zu 100% überführend war, dann hatte sie nichts genützt. So konnten viele Spieler weiterhin cheaten ohne bestraft zu werden. Ganz zufällig sind ein paar dieser Spieler mit Einführung des PLACT auf die PS4 gewechselt oder wurden nach mehreren Jahren doch des Cheatens überführt. Leider war das ganze System allerdings auch andersherum möglich und Spieler wurden zum Teil zu unrecht gesperrt. Mitte 2018 wurden Spieler des Teams Elastico (später El Tornado) aufgrund von „Beweisen“ für vier Wochen vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Hierbei wurden die Werte der Spieler auf dem Maximum angezeigt, welche durch einen einzelnen Spieler manipuliert wurden. Dieser gestand sogar und gab zu das ganze ohne Mitwissen seiner Kollegen ausgeführt zu haben. Für die PL-Administration reichte dieses Geständnis jedoch nicht aus und sie sperrten alle betroffenen. Besagter Spieler wurde zurecht bis Ende FIFA 20 vom Spielbetrieb der ProLeague ausgeschlossen. Naja, zumindest so halb. In der folgenden Saison wechselte das Team Supernova (in welchem dieser Spieler spielte) vom PC auf die PS4-Liga der ProLeague. Mit ihnen zog der bestrafte Spieler ebenfalls auf die PS4. In der folgenden (eigentlich gesperrten) Saison erzielte er in 34 Spielen 41 Tore und 27 Assists. Bis heute hat er auf der Playstation in 71 Spielen 96 Tore und 58 Assists geholt. Als gesperrter Spieler. Dieser Punkt ist für mich vollkommen unverständlich und inakzeptabel. Warum können auf dem PC überführte Spieler einfach auf die EIGENE PS4 Liga wechseln und munter weiterspielen? Heißt das, wenn ich auf die PS4 wechseln möchte kann ich davor eh nochmal cheaten? Ich fordere hiermit eine Sperre für solche Spieler in allen Bereichen der ProLeague, in welchen ich neben dem PC und dem PS4 Bereich auch die neu gewonnenen Ligen auf der PL Seite miteinbeziehe.

 

In heutigen Zeiten müssen wir zum Glück nicht auf die oben erwähnten fehlerbehafteten Mittel zurückgreifen und können uns auf das PLACT verlassen. Aber können wir das wirklich? Man startet das PLACT vor dem Spiel und macht es danach aus. Im Spielbericht wird dann entweder ein grünes oder ein rotes Symbol angezeigt. Bei rotem Symbol wird der Grund hierfür per PN übermittelt. Hat ein Spieler das PLACT nicht an, dann wird er ermahnt, bei Häufung folgen Strafen. Was mir hieran fehlt ist die Transparenz in Bereich Nutzen. Ich habe bis heute nicht wirklich von Sperren von Spielern durch das PLACT mitbekommen und wage zu bezweifeln, dass auf einmal keiner mehr cheatet nur weil das PLACT existiert. Wäre es nicht abschreckender die überführten Cheater öffentlich bloß zu stellen? Würde es der Community nicht ein gewisses Gefühl an Sicherheit vermitteln, dass das Tool seine Aufgabe erfüllt? Früher wurden ja auch öffentliche Stellungnahmen nach Vorfällen gepostet und zum Teil auch die Namen (die eh jedem bekannt waren) veröffentlicht. Sollten wir jedoch keine Cheater mehr in der Liga haben oder das Tool erkennt diese nicht, dann könnte man sich meiner Meinung nach die hohen Kosten der Versicherung (ca. 530€ im Jahr) sparen und ohne Tool weiterspielen.

 

Das gesparte Geld könnte zum Erweitern der Reichweite der Liga verwendet werden. Hierbei würde ich besonders auf Werbung, etc. setzen, eventuell auch um größere Events zu organisieren (hierzu werde ich in Punkt 6. näher eingehen). Einen Anreiz für die Teams der ProLeague zur Reichweitengenerierung stellen zehn Prozent des Startgeld-Anteils dar. Hierbei werden Teams belohnt, die sich auf SocialMedia besonders engagieren. In meinen Augen ein guter Punkt um die Community für ihren Aufwand zu belohnen. Ob hierdurch allerdings wirklich neue Leute auf die PL-Seite gelangen ist fraglich, sind die Follower dieser Seiten ja im Normalfall bereits Mitglieder der ProLeague.

 

Von den fehlenden 30% des Geldes fließt knapp ein Drittel in einen Punkt der übertrieben ausgesprochen etwas merkwürdig klingt, jedoch durchaus auch seine Daseinsberechtigung hat. Die Rede ist von den 0-Penalty-Points-Awards. Hierbei werden Teams entlohnt, die es geschafft haben sich an die Regeln zu halten. Genauer gesagt an die Vorgaben beim Eintragen der Spielberichte. Macht man hierbei über die gesamte Saison keinen Fehler, der zu einem Penalty-Point führt, erhält man 10€. Es ist irgendwie traurig, dass man einen finanziellen Anreiz bieten muss, dass soetwas banales funktioniert (was noch immer nicht der Fall ist), jedoch hätte ich als PL-Admin auch keine Lust ständig Teams wegen den Spielberichten Strafpunkte aufzubrummen und würde auch keine andere sinnvolle Lösung für das Thema finden.

 

Als letzter Verwendungszweck gibt die Administration den Spiel der Woche Caster an. 160€ sind hierfür pro Saison angedacht und leider erkenne ich den Mehrwert nicht. Ohne SteveLeon zu nahe zu treten zu wollen (ich respektiere und schätze seine Arbeit, auch finde ich ihn sehr sympathisch und professionell), aber ich sehe den Punkt eines professionellen Casters eher als unnötig an und als herausgeworfenes Geld. Das Spiel der Woche ist in meinen Augen eine tolle Sache und etwas mit dem man die ProLeague bekannter machen könnte. Dennoch würde es in meinen Augen kaum an Qualität verlieren, wenn man einen „Noname“-Caster hätte (dieser würde auch nicht wirklich mit Facecam Streamen müssen). Solange über das Spiel der Woche noch kein hoher Geldbetrag eingenommen wird, mit welchem man einen professionellen Caster bezahlen könnte (durch extra geschaltete Werbung, Twitch Partnerschaft, etc – sollte dies doch der Fall sein, dann würde ich diesen Punkt selbstverständlich revidieren) wäre es vielleicht sinnvoller das Geld in die Vermarktung des Formats zu stecken anstatt in die Umsetzung. Diese könnte von der Redaktion der ProLeague kaum besser umgesetzt werden.



 

4. Die Redaktion der ProLeague – Mal Top, mal Flop

 

Womit wir auch sofort beim nächsten Thema wären: der Redaktion. Nur wenige Monate nach meinen Anfängen in der ProLeague stieg ich mit in die Redaktion als Verantwortlicher für Liga 3A ein. Zu dieser Zeit leitete Ron (Teamleader von InterBerlin) die Redaktion unter dem Namen ProClubs.de. Der Fokus zu dieser Zeit lag unter anderem auf Dingen wie dem Team der Woche oder den Spielberichten der vergangenen Woche. Alle Spiele wurden größtenteils pünktlich unter der Woche zusammengefasst und so wurde jedes Team erwähnt. Zu heutigen Zeiten liegt der Fokus auf anderen Dingen. Spielberichte werden unregelmäßig verfasst, wann man Lust dazu hat und diese wirken in meinen Augen etwas lustlos hingeschrieben ohne zum Teil in einem Zeitraum von vier Wochen alle Teams in diesem Bericht zu erwähnen, wodurch die einzigen lesbaren Berichte über das oben angesprochene Spiel der Woche sind. Die Berichte sind allerdings das einzige was sich in meinen Augen über die Zeit verschlechtert hat. Die SocialMedia Präsenz hat deutlich an Umfang und Qualität gewonnen, die Grafiken sehen inzwischen sehr gelungen und zeitgemäß aus und im Team der Woche wird nichtmehr alles dem Zufall überlassen. Einziger Kritikpunkt hier, dass bei Verteidigern die Teamleistung noch über die Eigenleistung gestellt wird, aber hierzu gab es ja eine „Abstimmung“ für die Community.

 

Der Punkt Abstimmungen in der Community ist für mich sehr merkwürdig zu bewerten. Wir haben einige Abstimmungen erhalten zu Dingen wie dem Spielerrat, dem Team der Woche, etc., jedoch wirken diese teilweise eher „alibimäßig“, beziehungsweise schlecht durchdacht. Beim Beispiel des Team der Woche wurde die Community gefragt, welche Punkte für welche Position am schwersten gewichtet werden sollten. Man konnte hier pro Position genau ein Kreuz setzen. Was wenn ich allerdings denke, dass Assists und Tore gleich gewertet werden sollten? Dann musste ich mich für eines davon entscheiden, was letztendlich die Umfrage verfälscht hat. Spiele ich als Verteidiger zwei Mal zu Null am Wochenende lande ich durch diese Abstimmung nun in der Wertung vor einem Spieler, der zwei Tore erzielt hat, aber in beiden Spielen ein Tor kassiert hat. In diesem Beispiel müssen wir allerdings davon ausgehen, dass beide Spieler gegen die gleichen Teams gespielt haben, da mein Vorschlag zur Wertung der Stärke des Gegners netterweise übernommen wurde. Ich bitte hier um sinnvollere Umfragen, wenn sich schon die Mühe gemacht wird diese zu erstellen und auszuwerten.

 

Was mich an der Redaktion allerdings mehr als nur ein wenig aufgeregt hat ist die Art und Weise wie mit zum Teil langjährigen Mitgliedern umgegangen wurde. Allen voran natürlich wie Ron seines Amtes entehrt wurde. Ich werde hierzu keine großen Details nennen, jedoch geschah diese Übernahme nach meiner Kenntnis zum einen einseitig seitens der Administration, zum anderen suchte man „offiziell“ Ausreden, weswegen man ihn nicht im Amt haben wollte. Hierbei wurden zum Beispiel Punkte wie die Qualität der Redaktion genannt, welche sich auch nach dem Ausscheiden Rons in den nächsten Monaten nicht ansatzweise verbesserte, eher verschlechterte und sich erst in letzter Zeit deutlich steigerte. Ein zweites Beispiel ist mir persönlich widerfahren. Als ich nach langer Zeit von der schriftlichen in die audio-visuelle Redaktion wechselte hatte ich mit einem Leiter des Bereiches die Abmachung ein neues 3D-animiertes Intro für YouTube und das Spiel der Woche zu erstellen. Hierbei hatte ich ihm eine Idee und einen Zeitraum genannt, welche leider mit der Leistung meines PCs nicht funktionierten, weshalb ich mich bei ihm entschuldigte und nach einer neuen Lösung suchte. Als dann die Änderung des PL-Logos anstand war ich etwas froh, dass die erste Version nicht umsetzbar war, da dieser Aufwand im schlimmsten Fall umsonst gewesen wäre. Als ich auf eine neue, in meinen Augen sehr gute Idee der Umsetzung kam fragte ich nach dem neuen Logo der Liga, welches zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht worden war. Ich wurde zu einem Admin der Liga weitergeleitet, welchen ich auch direkt über Whatsapp kontaktierte. Eine Antwort habe ich bis heute nicht bekommen. Also habe ich erneut zuvor besagten Redaktionsleiter darauf angesprochen, dieser teilte mir mit, dass nur eben jener Admin das neue Logo in einer guten Qualität vorliegen hätte, wodurch ich ihn auch auf dem Teamspeak der ProLeague mehrfach ohne Erfolg kontaktierte. Als dann auch in anderen Bereichen meine Arbeit ohne Kommentare nicht veröffentlicht wurde und ich erst auf Nachfrage (ironischerweise bei genau oben angesprochenen Admin) eine in meinen Augen unverständliche Antwort erhalten habe entschloss ich mich dazu die Redaktion zu verlassen. Nach meinem Austritt aus den Whatsapp-Gruppen musste ich mitbekommen, dass Redaktionsleiter über meinen Namen herzogen, wie unzuverlässig und faul ich doch wäre. Nach mehr als einem Jahr aktiver Mitarbeit in einer freiwilligen Redaktion. Bei solchen Aktionen fehlen mit ehrlich gesagt die Worte.

 

Als abschließenden Punkt möchte ich zur Redaktion nur einen kleinen Fehler anmerken, der mir beim Verfassen dieses Beitrages aufgefallen ist: das „About us“ auf der Seite. In diesem unterliegt die Leitung noch immer Ron, JonnyEsbeck und Tom545. Auch ich werde in dieser Liste aufgeführt, allerdings unter einem Namen, den ich seit Mitte 2016 nicht mehr verwende. Wenn man Wert auf die eigene Außendarstellung legt, dann sollte man dies bitte umgehend ändern oder entfernen.

 


 

5. Provokanten, Ignoranten, Moralapostel – die Community

 

Nachdem ich nun mehr als genug über die Administration und weitere hohe Tiere der Liga hergezogen habe kommt nun der komplette Rest auf meine „Abschussliste“. Wie oben angesprochen möchte ich mit diesem Beitrag etwas zum Denken anregen und hierbei alle Spieler miteinbeziehen.

 

Machen wir uns nichts vor – die Community ist voller Provokanten. Ich bin da nicht anders, vielleicht bin ich hierbei sogar auf Platz eins der Liga, nachdem sich El Tornado aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hat. Doch in meinen Augen gilt zwischen zwei Arten von Provokation zu unterscheiden: Provokationen die wirklich nur als eben solche dienen und Provokationen, die unter die Gürtellinie gehen und beleidigend sind. Ich persönlich ziele immer auf zuerst genanntes, da ich die meisten meiner Provokationen nur nutze um in die Köpfe meiner Gegner zu gelangen – so wie es auf einem Fußballfeld oder in anderen Sportarten im echten Leben nicht anders ist. Zum Teil ist mir das auch perfekt gelungen, nachdem sich Teams nach jedem geschossenen Tor im nächsten Spiel um mich herum versammelt haben – ein besseres Zeichen des Erfolges gibt es kaum. Leider muss ich auch zugeben, dass mir dieses „faire“ provozieren (ich nenne es einfach mal so) nicht immer gelungen ist. In einem Spielbericht habe ich am Ende einen Hashtag hinzugefügt, der missverständlich auffassbar war und deswegen auf Anmerkung der Administration auch entfernt wurde.

Für mich machen nicht solche Provokanten wie ich die Community kaputt, es sind eher jede, die sich bei jeder Kleinigkeit komplett angegriffen fühlen. Ich habe mir für Spielberichte, Kommentare, etc. Dinge anhören müssen, da fällt einem der Glauben an die Menschen dieser Liga ab. Diese gingen von Beleidigungen bis hin zu Vorwürfen der Diskriminierung. Hierzu ein klares Statement: ich habe nie in meinem Leben jemanden diskriminiert, genauso werde ich dies auch nicht machen! Wenn sich jemand persönlich angegriffen fühlt durch Kommentare (egal von welchem Community-Mitglied), dann liegt das (sofern dieser Kommentar keine Beleidigung, etc ist) zu 100% an dem Leser und nicht am Verfasser. Ich werde auch weiterhin Spielberichte im Stil der Spiele gegen Entourage und Equality von letzter Saison verfassen. Keiner der beiden Berichte war hart Beleidigend oder unter der Gürtellinie, weshalb ich auch keinen Grund darin sehe hier selbst „falsch“ darauf zu antworten. Ich würde mir wünschen hier mit den „richtigen“ Antworten zu kommen, welche einen ähnlichen Stil haben wie diese Spielberichte. Selbst Teams aus der Bundesliga ärgern ihre Gegner auf SocialMedia und machen sich über diese lustig (z.B. der FC Augsburg nach dem 3:0-Sieg auf Schalke: https://twitter.com/FCA_World/status/1264556842816081920?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1264556842816081920&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.ruhr24.de%2Fs04%2Fschalke-04-fc-augsburg-twitter-tweet-account-witz-spott-logo-aufruf-s04-gelsenkirchen-13774501.html) und hier regt sich keiner der Offiziellen der Bundesliga darüber auf. Warum auch?

Würden manche Teile der Community sich nicht angegriffen fühlen oder solche Aktionen mal mit Humor nehmen, dann würde aus dem ganzen schlechten „hate“ ein positiverer Umgang untereinander werden. Wenn mir jemand Paroli bietet und schlagfertig antworten kann, dann respektiere ich eine solche Person eher, als wenn diese mich sofort beleidigt. Wenn solche Kommentare nicht eurem Humor entsprechen, dann ignoriert diese doch einfach und reitet nicht darauf herum, vor allem wenn diese euch eigentlich nicht betreffen.

Ein respektvoller Umgang, der die ProLeague prägen soll, hängt nicht vom Auslassen von Provokationen aus, sondern immer mit der Art und Weise wie mit solchen Themen umgegangen wird.

 


 

6. DFB-Pokalfinale, Charity-Events und YouTube-Showmatches – Vorschläge zur Erweiterung der Reichweite

 

Standardmäßig könnte man jetzt mit dauerhaftem Meckern und Motzen diesen Beitrag beenden. Aber das wäre sinnlos. Das wäre im großen Stil viel meckern aber wenig Eigenvorschläge zur Besserung einbringen. Deshalb möchte ich gerne (vor meinen Fazit) selbst ein paar Ideen veröffentlichen, welche mir im Laufe der Zeit in den Sinn kamen um die Reichweite der Liga zu erhöhen:
 

1. Showmatches mit „Berühmtheiten“ durch Kooperationen mit TV-Sendern, Organisationen oder Firmen

In FIFA 17 gab es den wohl größten Auftritt der ProLeague. Zusammen mit Ex-Bundesligaprofis wie Patrick Owomoyela oder YouTube-Größen wie MarcelScorpion oder Proownez durften ein paar Spieler (darunter z.B. KingHunt von Equality) unserer Liga im Berliner Olympiastadion das DFB-Pokalfinale zwischen Dortmund und Frankfurt vorspielen. Solche Spiele erlangen eine hohe Reichweite und ich kann mir vorstellen, dass diese auch gut außen ankommen könnten und die Bekanntheit der Liga und das Image dieser erweitern beziehungsweise aufbessern. Darüber wie man diesen Punkt angeht habe ich mir allerdings noch keine Gedanken gemacht, jedoch wäre es eine Möglichkeit hier mit größeren Firmen, wie z.B. VW oder anderen Fußball-Sponsoren den Kontakt zu suchen.
 

2. Charity-Turniere in Kooperation mit großen deutschen FIFA-YouTubern/Streamern

Vor nicht allzulanger Zeit äußerte sich NoHandGaming in einem Video darüber wie schade er es findet, dass sich EA nicht um den ProClubs-Modus kümmert und dieser sein absoluter Lieblingsmodus sei. Um aus dieser Aussage „Profit“ für unsere Liga zu schlagen kam mir die Idee eines Charity-Events. Mehrere große YouTuber oder Streamer spielen mit Spielern aus unserer Community und ihren eigenen Abonnenten zusammen ein Turnier. In jedem Team befindet sich immer ein YouTuber/Streamer mit 10 gemischten Spielern beider Communities. Der „Promi“ des Teams streamt das gesamte Turnier und alle Spendenerlöse hieraus werden für einen guten Zweck gespendet. Hierbei kann sich jeder Streamer eine andere Organisation heraussuchen oder es wird mit einer bestimmten Organisation eine Kooperation geschaffen, welche das gesamte Geld erhält (die erste Variante fände ich persönlich besser). Das Turnier würde (selbstverständlich) über unsere Seite laufen und würde so eventuell der Liga eine erhöhte Aufmerksamkeit verschaffen.


3. Kooperation mit der Bundesliga

Dieser Punkt ist in meinen Augen am schwersten zu bewerkstelligen. Vor einigen Jahren hatte ich mitbekommen, dass scheinbar schon Kontakt zur DFL bestehen würde und es möglich wäre, dass die Ligen in Zukunft kooperieren könnten. Seitdem habe ich leider nichts davon mitbekommen, weshalb sich wohl die DFL dagegen entschieden hat. Doch diese Liga ist nicht der einzige Punkt, an den man sich einhaken könnte. Anfragen an Bundesligisten, wie z.B. Schalke 04 oder der VfL Wolfsburg (welche im eSport oben mit dabei sind) wären hierbei die Alternative. Hier könnten auch Teams aus der Liga Kontakte suchen und die Teams überreden in unsere Liga einzutreten oder ein bestehendes Team zu unterstützen. Diese Idee würde unserer Liga vermutlich in Sachen Professionalität einen großen Schritt nach vorne bringen.


 

Sollte eine dieser Ideen (oder auch mehrere davon) eine Befürwortung der Admins und der Community erhalten, dann könnte ich für diese (sofern gewünscht) einen genaueren Plan ausarbeiten und mich für Organisation, Kontakte und weiteres bereitstellen (gerne auch als Teil eines Teams). Auch für weitere Fragen hierzu stehe ich immer offen.



 

7. Fazit

 

Wer sich diesen Beitrag bis zum Ende durchgelesen hat wird vermutlich mit meinen Fazit etwas überrascht sein. Es klingt so, als würde ich die Liga komplett fehlgeleitet finden und wäre zu 100% unzufrieden. Doch das ist nicht der Fall. Die Liga hat sich in den vergangenen Jahren extrem weiterentwickelt und dies fast nur im positiven. Zum Teil von mir angesprochene Punkte sind zum Glück Vergangenheit und seitdem nichtmehr wirklich vorgekommen, beziehungsweise merkbar nach außen vorgedrungen. Auch die Leistung der Admins wird von mir regelmäßig heruntergemacht und schlechtgeredet. Dass diese jedoch in Entscheidungen nur falsch liegen können ist logisch, da man es nicht jedem recht machen kann. Während für mich manche Punkte komplette Fehlentscheidungen sind, sind diese für andere Mitglieder der Community die zu 100% richtige Entscheidung. Genauso ist dies andersrum möglich. Somit könnte man auch sagen die Admins liegen in allen ihrer Entscheidungen richtig. Der Job eines Admins in einer solchen Liga ist ein „Drecksjob“, da du zum Teil in einer kurzen Zeit schwere Entscheidungen treffen musst und hierbei auf Äußerungen und Wünsche der Community reagieren solltest.

Somit ein Danke an alle die hier ihre Freizeit opfern um die Liga weiterzubringen! Eure Arbeit wird oft von Menschen wie mir heruntergemacht, wobei wir neben dem Ansprechen von den in unseren Augen schlechten Dingen auch einfach mal die guten Punkte loben sollten.

Wenn eine Person wie ich die Liga kritisiert, dann geschieht das allerdings nicht aus Hass zur Adminriege sondern dadurch, dass ich die Liga mit konstruktiver (und zum Teil leider auch nicht ganz so konstruktiver) Kritik nach vorne bringen möchte, da ich hier gerne noch viele Jahre spielen möchte und die ProLeague gerne größer sehen würde, als sie momentan ist.

 

Zu Schluss noch ein paar letzte Worte:

Danke an alle die sich diesen Beitrag bis zum Ende durchgelesen haben. Dass ein paar meiner Punkte für den ein oder anderen dieser Liga schwachsinnig oder übertrieben sind ist möglich, die Erklärung findet sich indirekt in meinem Fazit wider. Ich möchte in diesem Schlusswort nocheinmal auf meinen Grundsatz zu diesem Beitrag eingehen: ich will, dass sich sowohl die Admins, als auch wir als Teil der Community die Gedanken machen wie wir diese Liga weiterbringen wollen. Ich möchte Missstände aufklären und verhindern, dass ein paar Aktionen wieder vorkommen. Ich möchte hiermit keinerlei große Diskussion anregen und werde auf Kommentare unter dem Beitrag nicht eingehen um das Forum von einer Eskalation fernzuhalten. Sollte es Anregungen oder Kritik geben, so kann mich jedes Mitglied dieser Community gerne per persönlicher Nachricht oder per Origin (RBU_Mayo) kontaktieren.

 

Allen Teams einen guten Start in die Saison!

Mayo

Antwort von kREATJV | 22.06.2020 - 23:43 | Allgemein

Habe es komplett gelesen und gebe dir im Großen und Ganzen recht. Gerade im Bezug auf die Außenwerbung finde ich, geht die Pro League noch nicht genug Wege. Unter ProClubs.de damals hatten wir ja ein Showmatch mit professionellen Spielern veranstalten können. Den Kontakt hatte ich damals mit Joshua 'Krone', welcher heute in leitender Tätigkeit bei der Esports Agentur Esports Reputation tätig ist - eine mögliche Anlaufstelle. Diese haben heute international gesehen sehr viele talentierte und erfahrene Esportler unter Vertrag. Auch Robin Dutt zum Beispiel ist dort tätig und gilt als "Zwischenglied" zwischen Vereinen und Esport. 

Ich finde man sollte weiterhin voran gehen und schauen, den Modus ordentlich zu bewerben.

Allerdings sehe ich auch die von dir angesprochenen Regeln ("Auslegungssache" bspw.) unverantwortlich.

 

Ich glaube generell würde dem Modus und der Liga gut tun, wenn mehr Distanz zwischen Administration und Community herrschen würde - eine Shoutbox gehört für mich bspw. nicht ständig zensiert oder eben abgeschafft.


Danke für den Beitrag!

Antwort von ALL4TheSan | 23.06.2020 - 00:28 | Allgemein

Hey Mayo,

 

an dieser Stelle möchte ich kurz auf einige Punkte deiner Kritik eingehen. Alle kann ich nicht bewerten, da diese in den meisten Fällen vor meiner Zeit im Admin-Team passiert sind. In einigen Punkten möchte ich eine potenzielle Antwort den Heads überlassen. Allerdings möchte ich auf die Themen eingehen, die mich betreffen. Vorab, ich finde eine konstruktive Kritik sehr wichtig und Danke dir für die ausführliche Schilderung deiner Gedanken, sehe diese auch nicht als Angriff.

 

Der einfachste Punkt vorweg: Das Spiel der Woche ist eine unserer Rubriken mit großer Reichweite, gerade in Sachen Live-Zuschauerzahl und daher auch sehr lukrativ für Werbung für Sponsoren und Partner. Das kann man an den Bannern, Einspielern, etc. auch live im Stream gut erkennen. Darüber werden bereits Einnahmen generiert, es ist also wichtig dies grundsätzlich in jeder Saison erstmal gewährleisten und damit den Partnern und Sponsoren als Werbefläche und natürlich auch unserer Community und weiteren Zuschauern zur Verfügung stellen zu können.

 

Die Redaktion arbeitet fleißig, aber leider teilweise unkonstant, weil die Man-Power fehlt. Das dort in der Vergangenheit Fehler passiert sind möchte ich nicht ausschließen, aber aktuell war es tatsächlich deshalb schleppend, weil viel Arbeit auf wenige Schultern verteilt wurde. Sobald dort mal eine Person nicht mehr vollständig zur Verfügung steht, hat das System gewackelt und sind Teile der Berichterstattung schlichtweg nicht mehr möglich gewesen. Das lag nicht daran, dass keine Lust vorhanden war, sondern einfach nicht die nötige Zeit. An dieser Stelle nochmal der Aufruf – meldet euch bei den Jungs und Mädels der Redaktion wenn ihr unterstützen wollt (https://www.proleague.de/forum_show.php?id=1112&page=1).

 

Zur Kritik an der HoF-Prämie haben wir bereits in diesem Artikel (https://www.proleague.de/article.php?id=1547) angekündigt, dass wir den gegenwärtigen Modus und die Auszahlung an Nicht-Startgeld-Teams zukünftig anders umsetzen wollen. Wie genau dies in der Zukunft gehandhabt werden wird, kann ich allerdings noch nicht sagen. Das befindet sich immer noch in der Gestaltungsphase.

 

Der für mich wichtigste Punkt betrifft, als Ligaleiter der Super ProLeague, selbstverständlich die SPL. Ich habe auch deine Kommentare unter der entsprechenden News (https://www.proleague.de/article.php?id=1535) wahrgenommen, Fredchen hatte sich dazu direkt geäußert, vielleicht nicht unbedingt umfangreich genug.

 

In der Art und Weise der Erweiterung haben wir uns mal etwas getraut und einen Weg eingeschlagen, der möglichst vielen Teams die Chance auf Preisgelder und auch die Chance auf die Teilnahme ermöglicht. Dies haben wir bewusst gemacht. Auf der einen Seite wollen wir weiterhin eine möglichst starke Liga schaffen, auf der anderen Seite soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir ausschließlich in die Taschen der „Top-Teams“ wirtschaften. Wir alle können uns an Kommentare wie „wir zahlen nur für -Top Team hier einfügen- und deren Spaß“ erinnern.

 

Die SPL sollte eine Brücke schaffen zwischen dem Wettbewerb, der Top-Teams eine Möglichkeit gibt sich auszuleben und den Teams, die es vielleicht nicht ganz so ernst nehmen, aber gerne ebenfalls mit auf diesem Level spielen wollen. Um genau diesen Teams einen Anreiz und quasi die Belohnung zu bieten – die Gruppenphase und eventuell on Top die Qualifikation durch das Turnier geschafft zu haben, gab es die Entscheidung allen Teams ab erreichen der KO-Phase ein Preisgeld zu ermöglichen. Auch hier haben wir in der Art und Weise und vor allem im Ablauf erneut Erfahrungen sammeln können, ähnlich wie in der kompletten Saison 1 der SPL, die in die Planung für die Saison 3 einfließen werden.

 

In vielen Punkten der Kritik gebe ich dir, zumindest in Teilen, recht. Ich von mir aus kann nur sagen, dass wir weiterhin versuchen - so gut es geht - für die Community zu arbeiten und Verbesserungen zu schaffen.

 

LG
ALL4TheSan (ProLeague Admin & Ligaleiter SPL)

Antwort von goalseeker68 | 23.06.2020 - 01:13 | Allgemein

Bombentext! Meine Stimme hast du. ;P

Spaß bei Seite.
Ich bin noch nicht so lange in der ProLeague (seit ein paar Tagen 1 Jahr,yay), kann aber den Text voll nachvollziehen.
Gerade den Punkt mit dem Spiel der Woche sehe ich genauso wie du und bei weitem noch viele mehr.
Solch ein Caster ist durchaus interessant, aber in der aktuellen Größe des Formats in meinen Augen zu hoch gegriffen.
Wir haben mittlerweile das Format "ProLeague - Kompakt" und den Podcast "3. Halbzeit", wo es talentierte Moderatoren gibt. Da sehe ich durchaus die Option, dass da sich auch jemand findet der kein Geld schluckt und das ebenfalls auf einem hohen Niveau casten kann.
Die Werbeflächen bzw. Möglichkeiten bleiben ja gleich,nur der Caster wechselt. Damit man natürlich weitere Reichweite (bei stark ansteigender Reichweite kann man dann ja wieder über einen professionellen Caster nachdenken) bekommt (und unter Umständen mehr Sponsoren/Werbeeinnahmen) sehe ich das genauso,dass die Aussenwerbung leider zu wenig vertreten ist. Ich denke mal mit kreativen Köpfen, die es hier in der Community durchaus gibt, kann man auch Aussenwerbung schalten,die nicht dem Standard entspricht und daher mehr für die Plattform werben? Ein Brainstorming (mit der Community in einem Forumpost?) wäre durchaus praktisch,jeder könnte seine Idee posten und die Admins können die nützlichsten und kreativsten Ideen sammeln und "umsetzen". Und ja,dass das dann natürlich nicht innerhalb von 2 Stunden umgesetzt werden kann, ist mir bewusst. :D

 

Super Text, gut geschrieben und hoffentlich wird er sich zu Herzen genommen. Für die Admins im Bezug auf Transparenz bzw. Klarheit der Regeln und natürlich auch für die Community im Bereich des Beleidigens und des toxischen Verhaltens. Am Ende müssen beide Parteien an einem Strang ziehen, damit Werbung und Nutzen Erfolg haben.

 

Da es mittlerweile 01:10 Uhr ist, darf jeder die Rechtschreib- und Grammatikfehler behalten. :P

Wenn ich genügend Zeit hätte, würde ich mich durchaus bei der Redaktion mal eintesten, aber aktuell fehlt sie mir leider. Mal sehen was die Zukunft bringt.

 

Grüße,goalseeker68

Antwort von Sulu | 23.06.2020 - 13:56 | Allgemein

Gude Mayo,

ich würde gerne mal Meinung zu dem Thema Redaktion mit dir / euch teilen. Hierbei beziehe ich mich nur ab dem Zeitpunkt, wo ich in die Redaktion eingestiegen bin (Ab August 2019).

Damals bin ich in das frisch entstandene Spiel der Woche-Team als Statistiker gekommen. Nach der ersten Saison hat sich dann alfred von allen Aufgaben zurückgezogen, weshalb ein neuer Leiter fürs Spiel der Woche gefunden werden musste. Als ich dahingehend zu Beginn von FIFA 20 gefragt wurde, habe ich das Angebot angenommen und alles beim Spiel der Woche übernommen. Zu FIFA 20 wurde auch der komplette Aufbau der Redaktion überarbeitet. Es wurden neue Bereiche festgelegt und neue Leute rangeholt. Ich habe selbst gemerkt, dass vor FIFA 20 die Redaktion keinen wirklichen Plan hatte. Es kam mal dies, mal das etc. Mit dem neuen Aufbau formte sich ein neues Bild und man konnte in gewisser Weise einen kleinen Plan verfolgen. Dass dieser noch nicht perfekt war und man ihn noch verbessern konnte, war auch klar.

Nachdem ich echt viel Spaß hatte, das SdW in Saison 19 voranzutreiben und zu verbessern, habe ich nach Saison 19 eine Pause eingelegt und mich von allen Aufgaben (Mehr oder weniger auch bissle kurzfristig, was mir leid tut) freigesprochen und mich erstmal zurückgezogen (Habe zu dem Zeitpunkt bei keinem Team mehr gespielt und dementsprechend keine wirkliche Bindung zur ProLeague & FIFA gehabt).

In dieser Zeit wurde die Redaktion nochmal ein wenig umgestaltet. Es wurden für jeden Bereich Redaktionsleiter eingestellt, die sich bei Problemen und Fragen an den Head der Redaktion Fredchen wenden konnten. Dieser hatte alles im Blick, musste sich aber nicht um jedes einzelne Detail kümmern, weil die Bereichsleiter für ihren eigenen Bereich zuständig waren / sind. Dementsprechend wurde die Arbeit auf mehr Schultern verteilt, sodass alles noch zuverlässiger wurde. Allerdings sollten die Artikel immer noch wöchentlich veröffentlicht werden. Dass das nicht so ganz funktionierte, wurde dann gegen Ostern erkannt. Um dieses Problem zu lösen, wurde der komplette Zeitplan auf zwei Wochen gestreckt, sodass zwar jede Woche zu jeder Liga ein Artikel kommt, die Redakteure aber keinen zu starken Zeitdruck haben.

Als ich in dieser Zeit bei Entourage angefangen habe, zu spielen, entstand wieder die Bindung zur ProLeague. Da ich oft Pro ProLeague bin und der Liga jederzeit weiterhelfen möchte, habe ich mich bei Fredchen erkundigt, ob es wieder einen freien Platz gibt. Als dieser meinte, dass der Social Media Bereich noch unbestückt sei, hab ich mich echt gefreut. Da dieser Bereich noch nicht existent war, konnte ich alles alleine aufbauen und somit viele Ideen umsetzen & Strukturierungen vornehmen. Durch den stetigen Kontakt zu den anderen Redaktionsleitern in regelmäßigen Meetings können wir die Redaktion alle gemeinsam noch besser machen. Zur neuen Saison sind wieder ein paar Änderungen geplant, die alles noch lukrativer & interessanter machen sollen. Im Social Media Bereich wird es von Saison zu Saison Neuerungen geben. Sei es Grafiken oder Zeitpläne bis hin zu Wettbewerbe und sonstige Umsetzungen. Da ich jemand bin, der neue Sachen erst ausprobiert, sobald alte perfekt laufen, braucht es aber Zeit. Diese Zeit wird mir aber auch gegeben, wofür ich sehr glücklich bin - Das gilt aber auch für die Redaktion. Es gibt Fortschritt, dieser dauert aber seine Zeit :)

 

Ich denke, dass der Neuaufbau der ProLeague Redaktion seit FIFA 20 ein voller Erfolg ist. Man hat vieles verbessern und richtige Prioritäten setzen können. Um die Redaktion transparenter zu gestalten, wird zukünftig auch der Redaktionszeitplan für jeden einsehbar sein. Ich bin sehr guter Dinge, dass wir alles stets verbessern können und freue mich hierbei auch auf die Zukunft.

 

Zu mir: Ja, ich bin mit Entourage auf die PS4 gewechselt. Da mir der Social Media Bereich aber um weiten viel mehr Spaß macht, als zunächst gedacht, werde ich meine Aufgaben definitiv nicht abgeben. Es ist einfach mein vollstes Interesse, dass neue Projekt auf den SM-Kanälen zu optimieren und noch effizienter zu gestalten. Ich bin froh, dass ich ein starkes Team aufbauen konnte und hoffe, dass wir in den nächsten Saisons weitere Ideen umsetzen können und dementsprechend den ein oder anderen Zuwachs bekommen^^

 

Grüße

Sulu (Bereichsleiter Social Media)

Editiert (zuletzt am 23.06.2020 - 14:04)

Antwort von RazZaH | 23.06.2020 - 15:20 | Allgemein

1) Beleidigungen etc.: Gebe dir zwar Recht, dass es einige Grauzonen im Regelwerk gibt und manchmal nicht nach gleichen Maßen geurteilt (insb. in der Shoutbox) wird, aber dein Bezug auf Beleidigungen im Namen finde ich etwas übertrieben. Ich wusste bis heute nicht, dass Stronzo eine italienische Beleidigung ist. Ich denke, wenn man sich jeden Namen anschaut, dann findet man irgendwann einige Namen, welche Doppelbedeutungen haben. Wusstest du z.B. dass Mayo auf türkisch Badeanzug bedeutet? Hätte genauso auch irgendwas Beleidigendes sein können. Im Grunde ist es vielleicht nach deutscher Etikette nicht seriös sich so zu nennen, aber im Endeffekt ist es nur ein (schlechter) Scherz, bei dem man ein Auge zudrücken kann. Das gleiche gilt für "Yuri Tarded" als Ingame-Namen nach Toren. Wenn die Admins jeden Namen kontrollieren müssten und hier durchgreifen, was meinst du wie dann der Shitstorm in der Liga wäre? Ein wenig Kulanz ist hier denke Ich ganz passend.

 

Bezüglich el_HRSN muss man vielleicht den Kontext nochmal näher in Betracht ziehen. Wenn der Spieler vorher noch nicht negativ aufgefallen ist und es ein schlechter Scherz ist, dann könnte man ihn schon auf eine mögliche Namensänderung aufmerksam machen. Wieso hier und nicht bei den anderen beiden Namen? Ganz einfach, weil es dann schon ein Unterschied ist, ob man ein Wortwitz macht oder eine der schlimmsten deutschen Beleidigungen verwendet. Da ist dann irgendwann auch die Grenze überschritten. Falls der Spieler jedoch schon vorher mehrmals in anderen Punkten wie bspw. Provokationen oder Beleidigungen auffällig war, kann Ich dann schon nachvollziehen, wieso es den Admins irgendwann reicht. Irgendwann ist der Geduldsfaden auch gerissen und es wird durchgegriffen. Auf welcher Grundlage letztendlich entschieden wurde, kann Ich nicht beurteilen, da Ich keine Details über die Motive der Sperre kenne.

 

Zu den Beleidigungen im Stream stimme Ich dir voll und ganz zu.

 

2) Strukturierung der Ligen etc: Ich denke das Hauptproblem in der Vergangenheit war die Tatsache, dass schwächere/neue Teams schnell die Lust verloren haben, da Sie durch starke Neugründungen regelmäßig abgeschossen wurden. Durch die Anpassung anhand der Challenge Matches konnte man mMn bereits in der letzten Saison sehen, dass diese Effekt zumindest in Liga 4 ein wenig zurückgegangen ist, was für eine positive Entwicklung spricht. Ob es bei diesem Trend bleibt und ob vielleicht neue Probleme entstehen, bleibt abzuwarten. Die Liga ist halt ein dynamischer Prozess, bei dem sich ständig etwas ändert.

 

Zur SPL: In der ersten Saison war Ich eher kritisch gestimmt, da ohne vorherige Bekanntmachung verschiedene Teams sich automatisch qualifizierten und Nicht-qualifizierte Teams keine Chance hatten sich vorher "extra" anzustrengen, um einen Platz zu ergattern. Transparenz wäre hier vielleicht der richtige Schritt gewesen, als einem eine Liga vor die Nase zu setzen - egal wie gut sie am Ende ist.

 

Inzwischen hat sich zwar wieder am letzten Punkt nur wenig getan, aber wenigstens haben mehrere Teams die Möglichkeit die Mannschaftskasse ein wenig aufzubessern. Das Qualifikationsturnier an sich finde Ich jetzt auch nicht schlimm, weil somit mehr Teams berücksichtigt werden. Das gute an der Liga ist, dass qualifizierte Teams kein Startgeld zahlen müssen und nur gewinnen können. Die restlichen Teams müssen halt den schwierigeren Weg gehen, aber sind dementsprechend auch schlechter platziert gewesen. Deinen Vorschlag mit 1 Team pro Liga teile ich nicht ganz, da man schon die Stärke der Liga differenzieren muss. Genau das versucht die PL ja bereits zu machen, indem verschiedene Ligen unterschiedliche Startplätze bekommen. Vielleicht könnte man dies aber nicht ganz "aus dem Bauch heraus" entscheiden und in Zukunft auf etwas wie eine "5-Jahres-Wertung" bzw. "3-Saisons-Wertung" setzen, was den Entscheidungsprozess fairer gestalten würde.

 

Zum Thema HOF: HOF war schon immer das Prestigeturnier schlechthin und hat auch einen entsprechenden Stellenwert. Teams aus unterschiedlichen Ligen können sich miteinander messen und das beste Team sollte auch belohnt werden. Mit der Einführung der SPL ist dies zwar auch gegeben, jedoch können bei der HOF auch die letztplatzierten Teams teilnehmen. Vielleicht kann man das Preisgeld zwischen SPL und HOF ein wenig anpassen, aber an sich ist ein Preisgeld schon gerechtfertigt. Durch eine HOF kann man auch auf sich Aufmerksam machen, da an einem Abend Aufmerksamkeit generiert wird, wohingegen eine SPL oder Liga sich auf mehrere Monate aufteilt. Am Ende ist es wichtig hier die richtigen Marketinginstrumente zu wählen, um den Effekt so gut es geht zu verstärken (SM, Caster, News etc.).

 

3) PLACT etc.: zum Thema PLACT-Versicherung und Transparenz stimme Ich dir zu. Es sollte hier schon ein wenig mehr an die Community kommuniziert werden. Niemand weiß so recht, ob das Tool funktioniert oder nicht. Es wird einem nur gesagt, dass es das macht. Auch als Abschreckung wäre die Veröffentlichung eine gute Maßnahme. Wieso ein gesperrter Spieler auf der PS4 weiterspielen kann bleibt mir auch ein Rätsel. Ist ein absolutes No Go und nicht förderlich für die Wahrnehmung der Entscheidungen der Admins. (Edit: PCL Admins haben sich wohl gegen die Sperre entschieden und PL Admins hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Somit revidiere Ich meine Aussage dazu)

 

Die 0-Penalty-Points-Regelung ist eingeführt wurden, damit die Teams sich mehr Mühe geben, damit die Admins nicht so viel Aufwand beim Kontrollieren der Screens haben. Ist denke Ich gerechtfertigt und auch ein einfacher Weg etwas Geld zu verdienen. Außerdem muss man dafür auch nicht besonders gut in FIFA sein, um etwas vom Preispool zu erhalten. 

 

Ob ein Caster notwendig ist weiß Ich nicht wirklich. Anscheinend ist er das aber, da es ein guter Verkaufspunkt bei Gesprächen mit Sponsoren ist "Wöchentlich schauen über 100 Spieler zu ...". 

 

4) Redaktion etc.: Da ich selbst seit wenigen Wochen auch Teil der Redaktion bin, kann Ich zu älteren Zeiten wenig Stellung nehmen. Ich kann nur sagen, dass sich die Jungs wirklich krass den Arsch aufreißen und es fast täglich neue Artikel und Grafiken gibt. Viele unterschätzen hier die Arbeit und sehen nur das Endprodukt. Insgesamt sind wir hier auf einem guten Weg und werden in Zukunft auch einiges auf den verschiedenen Kanälen ausprobieren. Ich bin auf jeden Fall sehr optimistisch.

 

5) Provokationen etc. Ich stimme dir bei den Spielberichten 100% zu, da Ich es genauso in meinen mache. Ein wenig "Beef" mit anderen Teams schadet nicht und ist unterhaltsam (B2R fegt RBU aus der EL :-) )Man muss natürlich aufpassen, dass man nicht eine Grenze überschreitet. Ansonsten entschuldigt man sich und alles ist wieder gut.

 

Natürlich gibt es viele Provokationen vor Allem in der Shoutbox und diese versuchen die Admins auch zu bändigen. Es ist auch vollkommen klar, dass es nicht immer 100% funktioniert, da jeder Admin eine andere Auffassung von Recht und Unrecht hat. Am Ende muss man mit der Entscheidung der Admins leben und den Trolls keine Grundlage geben so viel Scheiße zu labern. 

 

6) Charity-Events etc.: Zwar gute Ideen, aber sehr schwer durchzusetzen. Es wird äußerst schwierig sein den Kontakt herzustellen, diesen Kontakt dann zu überzeugen mitzumachen und am Ende das Projekt so gut aufzuziehen, dass es einen Mehrwert bringt. Von dem Aufwand ganz zu schweigen ohne die Gewissheit, dass es erfolgreich wird und man sich nicht blamiert. Wenn du da Kontakte hast, kannst du ja gerne versuchen etwas in die Wege zu leiten. Da wird dir kein Admin Steine in den Weg legen.

 

Die PL setzt aber derzeit auf andere vermeindlich etwas langsamere/konservative Strategien, um die Liga schrittweise zu vergrößern. Mit der SPL, der Ligaerweiterungen und den Social Media Strategien wird derzeit schon kräftig daran gearbeitet das Ziel zu erreichen. Ob es am Ende etwas bringt bleibt abzuwarten. Zumindest bleibt man nicht auf seinem Ausgangspunkt stehen und versucht sich stetig zu verbessern - auch wenn es vielleicht nicht immer so klappt, wie man es sich vorgestellt hat.

Editiert (zuletzt am 23.06.2020 - 16:35)

Antwort von Fitzo | 23.06.2020 - 16:19 | Allgemein

Kurz eingeworfen, weil jetzt bereits öfters gelesen:

Der Spieler wurde im jetztigen PS4 Bereich der ProLeague nicht gesperrt, weil es zum damaligen Zeitpunkt nicht die ProLeague war. Die Liga hieß damals noch PCL (Pro Club Liga Deutschland) und lief völlig autonom. Diese hatten sich zum damaligen Zeitpunkt für keine Sperre entschieden. Der einzige Nenner bestand darin, dass man die gleiche Plattform genutzt hat.

Antwort von Fredchen777 | 24.06.2020 - 02:20 | Allgemein

PSA: Wall of Text incoming, ich gebe Mayo die Schuld dafür :P

 


 

Ich würde mich gerne zu dem Spielerrat-Thema äußern: Themen, die noch nicht fertig behandelt sind bzw. noch nicht soweit durch sind, dass sie an die Öffentlichkeit getragen werden können (egal ob durch einen Admin oder ein Spielerratsmitglied), dürfen nicht nach Außen getragen werden. In der Realität findet man dieses Prinzip überall, sei es die amerikanische Jury duty, sei es in der Politik oder sei es in der Wirtschaft.

 

Die Aufgabe des Spielerrats ist es nicht, jedes noch so kleine Detail an die Community heranzutragen und das ohne dass danach gefragt wird. Die Aufgaben des Spielerrats umfassen unter anderem die Kontrolle bzw Bezeugung von Adminmeetings und -entscheidungen, sowohl im Bezug auf die Entscheidungsfindung als auch auf die Fairness und Objektivität, die unsere Verantwortung von uns verlangt. Die Aufgaben des Spielerrats umfassen, die Meinungen und Sichtweisen der Community im Ganzen und im Speziellen an die Administration heranzutragen in einer Form, mit der wir damit arbeiten können. Der Spielerrat hört sich einzelne Wünsche und Gedanken der Community an, prüft diese auf Relevanz bei der Masse und falls diese gegeben ist, wird der Spielerrat das Thema ausformulieren und bei den Adminmeetings einbringen. Nicht nur werden durch diesen wichtigen Prozess die Stimmen der einzelnen Mitglieder gehört (und das in einem stressfreien und etwas persönlicherem Umfeld als in einem 1 vs. n mit Admins), sondern die Themen werden auch in funktionale Häppchen zusammengepackt, sodass die Adminmeetings an einem Abend abgeschlossen werden können. Wenn ich zurückdenke, dass vor 3 Jahren in den Adminmeetings alle offenen Themen bis ins Kleinste von der gesamten Gruppe diskutiert und beschlossen wurde, muss ich schmunzeln, weil wir heutzutage beim Montagabend selten unter zwei Stunden brauchen, um einfach nur Entscheidungen zu treffen, meistens eher 4+ Stunden. Ohne die Hilfe des Spielerrats hierbei würden wir mindestens zwei ganze Abende im TS zusammensitzen, um alles zu besprechen und dann würde einiges mehr noch untergehen, weil es uns nicht erreicht. 

 

Bei jedem Thema, bei jeder Entscheidung und bei jeder Arbeitsgruppe gibt es Spielerratsbeteiligung. Das alles im Detail im wöchentlichen Newsformat aufzuschreiben, würde zwar für mehr Transparenz sorgen, aber dann müsste der Spielerrat aus 15 anstatt aus 7 Mitgliedern bestehen, um den Arbeitsaufwand abzudecken. 

 

Der Spielerrat spielt eine wichtige Rolle, um die Fairness von Admins gegenüber der Community zu sichern, aber auch gleichzeitig um die Fairness der Community den Admins gegenüber zu sichern. Entscheidungen, die aus Sicher der Community "mal wieder in einer Nacht mit viel Alkohol" entstanden sind, können somit dokumentiert als Arbeit von dutzenden Stunden im Laufe von mehreren Monaten klargestellt werden. 

 

Als Admin kann man nichts richtig machen, wie du es auch geschrieben hast. Bei jeder Entscheidung gibt es Pro und Contra und es gibt immer Menschen, denen die Entscheidung zu lasch vorkommt und die, denen die Überhärte der Entscheidung deutlich zu denken gibt, wie abgehoben wir sind. Jeder von uns ist sich dieser Tatsache bewusst, keiner hier ist Admin, weil er von der Community angehimmelt werden möchte. :) Aber der Spielerrat ist im selben Boot. Wenn der Spielerrat nicht exakt die Meinung des einzelnen Mitglieds vertritt, dann ist er entweder machtlos oder nur Teil des totalitären Regimes. Ja, der Spielerrat ist den Admins näher als es die normalen Community-Mitglieder sind, aber das ist begründet in dem Sinn und der Funktion des Spielerrats.

 

Auf die angespielte noch nicht öffentlich erläuterte Situation bezogen: Bei jedem Aspekt der Entscheidung ging viel Zeit und viele Mühe in das Ergebnis ein. Ausschlüsse auszusprechen fällt uns nie leicht. Bis die Situation aber nicht ins Detail aufgeklärt ist, kann eine komplette oder teilweise Veröffentlichung der Details hier nur schaden. Es schadet uns Admins, es schadet dem Spielerrat, es schadet den Ausgeschlossenen, es schadet deren Freunde und Bekannte, die unschuldig sind und auf lange Sicht schadet es der Community und der gesamten Pro Club Szene. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen. Es wird die Zeit kommen, in der mehr Details veröffentlicht werden, aber sowas braucht immer Zeit und unter anderem durch die Downtime und Reparatur der Seite ist uns wichtige Zeit verloren gegangen, die wir erst wieder aufholen müssen.

 


 

Zu dem Thema Redaktion haben sich andere schon genug geäußert, ich bedanke mich erstmal dafür, dass die Verbesserungen der letzten Monate aufgefallen sind. Feedback ist immer wertvoll, positives Feedback kommt auch immer gut an. Wir haben offensichtlich noch Schwachstellen, die wir irgendwie zu stopfen versuchen, aber garantieren kann ich hierbei nichts. Wir suchen noch in fast allen Bereichen nach interessierten Mitarbeitern und ein potentieller Mitarbeiter muss kein Schreiberling sein. Er muss nicht Videos bearbeiten können und er muss auch kein Social Media Crack sein. Das wichtigste, wonach wir suchen, ist Zeit und Motivation. Kreativität wird auch gerne genommen, ist aber kein Muss. Wenn jemand allgemein Interesse hat, aber in dem Forenthread nichts für sich entdeckt: Man kann mich gerne anschreiben, dann setzen wir uns mal zusammen und gehen die Optionen durch. Es gibt diverse Projekte, die man mit einem weiteren Mitarbeiter auf einmal beleben kann. Manche Bereiche würden schon stark von jemandem profitieren können, der sich einfach nur Twitch-VODs anguckt. Solange Interesse und Zeit vorhanden ist, finden wir schon was.

 

Im Bezug auf den Streamer und die Kosten: Abgesehen davon, dass die finanziellen Verhältnisse sich möglicherweise geändert haben (unter anderem wurde ja auch von SteveLeons Kanal auf den ProLeagueDE-Kanal gewechselt), ist es ja nicht einfach nur eine Stimme, die beschreibt, was im Spiel zu sehen ist. Seine Persönlichkeit, seine vorhandene Fanbase (die nicht nur auf Pro Club beschränkt ist) und die Verbindung von PC und PS4 Community kommt noch dazu. Die Übertragung macht er richtig richtig gut und auch wenn er der Einzige in der Redaktion ist, der finanziell kompensiert wird, ist er meiner Meinung nach das Geld wert. Wer an die Tage von Koreando und Krooos zurückdenkt, hat vermutlich kein Bild mehr von dem Aufwand des Ganzen. Dazu kommt die Präsentierfähigkeit des Ganzen gegenüber Sponsoren und die angestrebte Professionalität, mit der unter anderem Esport-Organisationen und echte Vereine angegangen werden können.

 

Alleine am vergangenen Sonntag hat er sich gut drei Stunden lang durchgehend der ProLeague Übertragung von den Challenge Matches und dem Spiel der Woche gewidmet. SteveLeon ist ein wertvoller Teil der Redaktion.

 


 

Letztlich habe ich noch etwas zu dem Thema rund um Twitch, Spielernamen, Origin-IDs und so:

 

Pitchels Sperre damals für den Hurensohn in der Origin-ID hatte unter anderem folgende Einflüsse: Einerseits fand das auf der ProLeague Seite statt. Das ist ein wichtiger Aspekt, da wir vor allem im Bezug auf Twitch uns von persönlichen Beleidigungen oder ähnlichem fernzuhalten versuchen. Das ist nicht immer möglich, aber z.B. ein unpässlicher Kommentar in einem Twitch Stream wird alleine gestellt nicht für einen Ausschluss sorgen. Dazu kam, wenn ich das zeitlich richtig zusammensetze, dass es bei Pitchel speziell, beim damaligen Elastico allgemein und bei einer Gruppe mittlerweile gesperrter Spieler diverse Vorkommnisse gab, bei denen zu häufig das Wort Hurensohn involviert war. Es war also kein alleingestellter Vorfall. Wenn ich mich hier recht erinnere (und das ist schon eine Weile her), hat er damals auch auf die Bitte, die Origin-ID zu ändern, nicht reagiert, zumindest nicht mit dem Ändern der ID. Soweit zum Kontext dafür. 

 

Bezüglich Stronzo wusste ich nicht, dass es in italienisch irgendwas bedeutet und es gab auch keine mir bekannten Beschwerden darüber. Die Sache mit Yuri Tarded als Ingame Vor- und Zuname ist nicht schick, davon hatte ich zu dem Zeitpunkt ebenfalls keine Kenntnis. Wenn sowas vorkommt, wäre der erste natürliche Schritt, dass der Admin, dem das gemeldet wird, mit dem Ligaleiter des Teams auf die Team Manager zugeht und die darum bittet, dafür zu sorgen, dass es rausgenommen wird. Hetze gegen Behinderung ist genauso indiskutabel wie Frauenfeindlichkeit, Rassismus oder Hetze gegen LGBTQ Mitglieder. Wenn sich sowas im Laufe von Wochen aufschaufelt, dann kann man über weiterführende Strafen nachdenken, jedoch ist ein Einzelfall, der zumindest der Administration gegenüber nach meinem Kenntnisstand nicht gemeldet wurde, hier keine Sperre wert. (Gleichzeitig sind diese Daten nicht auf der ProLeague Seite zu finden, sodass eine Zuordnung des Ganzen auch nicht festzustellen ist.)

 

Dann: Wie ist es mit Twitch-Beleidigungen? Hier wird das ganze Thema etwas vertrackter, weil einerseits Dinge wie die erste Strophe der Nationalhymne unserer Meinung nach nichts in einem Chat des Streams der deutschen Nationalmannschaft zu suchen hat (ich glaube, es war der Caster-Chat, aber hier kann ich mich irren). Gleichzeitig ist es aber auch nicht nett, wenn sich im Voice Chat, der im Stream mitgeschnitten wird, sich über den Gegner ausgelassen wird und wenn es dann zu persönlichen Beleidigungen kommt, fühlt man sich schnell auf den Schlips getreten, von der Außenwirkung mal ganz zu schweigen. Jedoch gibt es für sowas die entsprechenden Kanäle:

 

Wird in einem bei Twitch übertragenen Voice Chat Volksverhetzung und antisemitischer Inhalt geäußert, kann man den Stream bei Twitch melden. Als Hoster für Streams haben die absolut keinen Bock auf sowas, die sind da ganz schnell aktiv. Wenn man im Twitch Chat jemanden hat, der andauernd Fake Accounts erstellt, um ein weibliches Mitglied sexuell zu belästigen oder bloßzustellen, dann kann man die bei Twitch melden, auch sowas nehmen die sehr ernst. Falls eine wasserfeste Verbindung zu einem ProLeague Community Mitglied herzustellen ist, dann können wir auch etwas unternehmen, aber wie Mayo im Original-Eintrag schon schreibt: Wir brauchen die 100% Sicherheit. Und die kriegen wir auf Seiten Dritter nur sehr selten. 

 

Sollten die Teams deswegen aufhören, den TS mitzustreamen? Ich glaube nicht. Ich streame unsere Inhalte mit Ton. Dort wird es Menschen geben, die sich über andere beschweren. Ich selbst werde dort häufiger mal auffallen, wenn ich kleinere Dinge sage. Mein Beleidigungs-Repertoire im Frustfall ist nicht sehr groß. Und die Opfer-Mentalität, die in der ProLeague sehr häufig und gerne genutzt wird, um andere anzuschwärzen, sorgt dann für den Rest. Da wird dann zurecht gefordert, dass man doch mal einen Spaß verstehen können sollte. Dass ein spontan im Eifer des Spiels rausgerutschtes Wort nicht die wahre Haltung zu der anderen, meinst anonymen Person wiederspiegelt. Wer sich in Internet Communities rumtreibt, muss eine etwas dickere Haut haben, da die Anonymität vielen das Selbstvertrauen gibt, sich härter zu äußern. Da muss man drüber stehen. Wenn es einen stört, soll man den Kanal bei Twitch melden und die evaluieren die Situation. Wenn die dort Streams für jede Erwähnung von Shit, Fuck, Retard oder ähnlichem abschalten, machen die sich lächerlich. Es gibt diverse große Streamer, die sich über genau so eine verbale Sprache und Persönlichkeit ihren Namen gemacht haben. Sowas gehört im Internet (leider) dazu.

 


 

Im Abschlussabschnitt möchte ich dir und allen Kommentatoren und Lesern des Threads danken, dass ihr uns euer Vertrauen gebt. Ja, bei weitem nicht alles verlief ideal im Laufe der letzten Jahre. Aber die ProLeague lebt noch und das mit einer Effizienz und Stärke, dass wir alle auf das Geschaffene stolz sein können. Konstantes Feedback (solange halbwegs konstruktiv) ist immer gerne gesehen und auch wenn manche Wahrheiten weh tun, brauchen wir den Realismus, um aus Fehlern lernen zu können. Am Ende des Tages geht es uns Admins genauso wie euch Community Mitgliedern doch nur darum, einen gemeinsamen Ort zu haben, um den FIFA Pro Club Modus zu feiern und auszuüben. Dass es bei Online Communities immer ein paar schwarze Schaafe gibt, ist wohl jedem klar und alle Communities unterscheiden sich in der Handhabe dieser Problem-Mitglieder. Ich hoffe, dass jemand anderes in fünf Jahren wieder einen Forenthread aufmacht, in dem er seine Sichtweise der nächsten Jahre schildern kann. Das würde bedeuten, dass wir weiter existieren und dass wir gemeinsam wachsen konnten. 

 

Antwort von Formkiller | 25.06.2020 - 17:28 | Allgemein

Nach gefühlt stundenlangem Lesen (ich brauch hier mal ne Vorleseroption hier) ergänz ich mal meine Meinung als Co-Kommentator beim SdW, Podcaster der 3. Halbzeit und nicht zuletzt auch als Kapitän einer 2. Ligamannschaft.

1. Spielerrat
Ich denke hierzu wurde schon vieles gesagt. Sie stellen halt das Bindeglied zwischen Spielern und Admins und das ist kein einfacher Job. Sie sind soweit ich das mitbekommen habe nicht die reinen Anwälte der Spielerschaft, sondern lediglich Bündelstation der Probleme der Spieler um Anlaufstationen zu bilden und Zeit zu sparen. Damit geh ich auch soweit d'accord, da ich so oder so in letzten 2 Jahren seitdem ich hier rumturne noch nie ein Problem mit irgendwelchen Admin Entscheidungen hatte. Klar anderer Meinung war ich schon desöfteren und bin ich auch jetzt immer noch in einigen Themen, aber nix weswegen ich da nachtragend wäre.

2. Gelder für Ligen
Apropos anderer Meinung. Ich sehe generell noch nicht wieso man unbedingt Gelder in Turniere und kleinere Events stecken muss wenn man doch die ganze Zeit einen funktionierenden Ligenbetrieb hier laufen hat. Warum packen wir nicht das Ligasystem ins Zentrum der Finanzierung und als Bündelpunkt für die Anreize? Die besten Teams die über einen längeren Zeitraum ihre gute Performance nachweisen finde ich sollten belohnt werden. Und das geht nicht nur damit einher dass jemand 30 Spieltage gut kickt. Um überhaupt in L1 zu kommen musst du den nötigen Willen mitbringen. Zwar birgt jetzt die neue Variante mit den Challenge Matches da ne kleine Lücke aber für den Großteil aller Teams in L1 gilt immer noch der alte Weg. Hocharbeiten von ganz unten.

Ein Team nur aus guten Spielern zusammenzustellen kann man natürlich machen, aber du musst auch in der Lage sein über einen längeren Zeitraum als Team zu agieren und zu funktionieren. Ich möchte niemanden zu Nahe treten aber die ich nenne es mal vorsichtig "Zerstörer-Teams" die sich unten frisch gründen und dann durch die unteren Ligen schieben ehe sie sich einmal oben angekommen wieder auflösen, kennen wir alle nur zu gut. Und eben jene Teams sind es dann die in den Turnieren auch durchaus mal weitkommen können. Das ist definitiv natürlich eine sportliche Leistung, aber eben nix was an eine langfristige Leistung geknüpft ist.

Ich bin der Meinung und dabei bleib ich auch, dass wir statt die Gelder in kleineren, selten ausgespielten Turnieren zu verbraten sie in die Ligen bringen und die Teams die über Jahre konstant Leistung bringen damit belohnen. So kriegen wir vllt auch irgendwann mal einen gewissen Grad an Professionalität hin, die es Spielern interessanter macht ihre Daumen Übungen hier abzuhalten als woanders. HOF und SPL ist schön und gut, aber wenn man sich am realen Fußball orientieren möchte und das denke ich sollten wir bis zu einem gewissen Grad führt um die Einführung fester Platzierungsgelder mindestens in L1 nix drum herum. 

Diese könnten dann je nach Geldpool erhöht oder verkleinert werden und bei größeren Überschüssen dann auch irgendwann eines fernen Tages mal L2 ins Visier genommen werden. Sprüche a la "Damit werden doch nur den großen Teams den Hintern gebampert!" würde ich kategorisch ignorieren. Sowie die PC ProLeague momentan gestaltet ist kann es jeder mit seinem Team zumindest für eine Season in L1 schaffen. Alleine meine Truppe war jetzt durch Nachrücker Prinzip nicht allzu viele Punkte davon entfernt und wir sind nun wirklich nicht die Ronaldos und Messis der Controller Szene.

Kontinuierliche gute Leistung sollte belohnt werden.

Ist find ich fairer und macht das ganze für die Spieler im Gesamtbild attraktiver.

3. PLACT Pranger
Halte ich persönlich für schwierig die Leute öffentlich anzukreiden. Die Idee verstehe ich schon hat aber doch was von Mitteralterlichen Verhältnissen, wo ich denke wir als Community drüber stehen sollten. Vllt ist ne kleine Notiz irgendwo wenn wer gebannt oder gesperrt wird ganz nützlich aber zu sehr draufrumreiten sollte man find ich nicht.

4. Community Verhalten
Es ist immer schwierig mehrere 100 Leute unter einen Hut zu kriegen. Jeder hier in einer Mannschaft weiß, dass das schon bei 15-20 Leuten manchmal recht schwer sein kann, von daher kann man nur immer wieder versuchen an die Nettigkeit der Spieler zu appellieren und wenn sie dann nicht wollen ihnen mit der Keule sachte eins über zu braten. Immer wenn ich z.B. mal mit Steve der ja auch PS4 castet mich unterhalte meint er immer wieder wie nett es hier eig auf dem PC zu geht im Vgl zu drüben und ich finde das sollten wir uns erhalten. Den Rahmen dafür dürfen dann ruhig aus meiner Sicht die Admins abstecken, da ich persönlich nicht besonders Lust habe mir die Keilerein von anderen durchlesen zu müssen. Wenn ich mit jemanden ein Problem hab kläre ich das hinter verschlossenen Türen und nicht in aller Öffentlichkeit.

Aber wie gesagt grundsätzlich geht es hier ja recht gesittet zu. Was noch im Übrigen die angesprochenen Befindlichkeiten von manchen Leuten angeht die sich sofort attackiert fühlen so muss man vllt überlegen ob man da nicht evtl mit mehr Taktgefühl an die Sache herangehen möchte. Wer sich dann sagt "Ne ist mir doch egal ob der sich auf dem Schlips getreten fühlt" der kriegt halt ne Reaktion.

Aktion -> Reaktion

man kennt's.

5. Kostenpunkt Caster
Ich spreche hier nur für mich und meinen technischen Kenntnisstand , aber das Niveau was SteveLeon abruft ist ein absolut professionelles. Ob's einem das Geld wert ist und wie sinnvoll man das findet ist jedem selbst überlassen. Wurd ja schon durchblicken gelassen dass sich da durch den Umschwung auf den ProLeague Twitch dass vllt sogar ein bisschen Kostenmäßig ausbalancieren könnte, aber da hab ich auch keinen direkten Einblick für.

Was ich jedoch direkt so sagen kann und das mit fester Überzeugung ist, dass wenn wir der Audiovisuelle Bereich der Redaktion, die Geschichte übernehmen würden wir einen klaren signifikanten Qualitätsverlust bei der Präsentation der Spiele hätten. Um die Übertragungsqualtität aufrechtzuerhalten fehlt uns stellenweise das Know-How, aber auch so Sachen wie Zeit und die nicht ganz so billige Technik. Wurd ja schon trefflich hier beschrieben, dass wir in der Redaktion immer Spitz auf Knopf genäht sind und froh sind über jeden der sich bereit erklärt uns zu helfen. 

Weil eben alles was hier geschieht freiwillig und ohne Entschädigung passiert, haben wir alle nur ein begrenztes Zeitfenster für unsere Handlungen und das reizen manche schon im Team über das eigentlich normale Maß hinaus. Wir sind alle in Projekte eingebunden und eine Umstellung innerhalb der Geschichte hieße immer auch Lücken auf anderen Posten.

Daher sehe ich es als durchaus lohnend an jemanden dort für kleines Geld zu beschäftigen, der nen klaren Plan hat was er tut und das ganze für uns abruft. Denn das ganze Achtung Fazit, würde sonst an allen Ecken und Enden für Probleme sorgen:

- Qualitätsverlust
- Zu wenig Personal
- Mangelndes Wissen/Technik
- Lücken in anderen Redaktionsbereichen

6. Kooperationen
Zum Abschluss noch eben fix ein paar Worte zum Thema Kooperationen. Events mit YTlern oder Streamern auf die Beine zu stellen ist gewiss keine falsche, aber dafür müssten die Kontakte stimmen und das Interesse derjeweiligen Personen da sein. Wenn da vorhanden ist dürften so kleinere Geschichten eigentlich machbar sein.

Schwieriger wird es da schon wenn wir über Unternehmen oder Vereine und Verbände sprechen. Das Thema haben wir auch in einer unserer Podcast Folgen mal kurz angeschnitten. Wir sind für solche Aktionen einfach zu klein. Und das so weh es auch tut in jeder Hinsicht. Die Organisation hier ist zu klein, die Spieleranzahl zu gering und mit dem falschen Endgerät (in unserem Fall PC) auch der Spielertopf nur klein. Das Thema als solches gehört weniger zu uns PClern als viel mehr in den PS4 Bereich, der uns aber auf Grund der erst relativ kleinen Bestandzeit, halt organisatorisch (zumindest meiner Meinung nach) arg hinterher hinkt. Solange es kein Crossplay gibt und darauf sind wir in einem Artikel ja auch schon eingegangen, macht's keinen Sinn darüber weiter zu philosophieren, weil wir so wie wir im Moment aufgestellt sind, den Unternehmen/Vereinen und Verbände keinen Mehrwert bieten können.


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