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Umfrage zu Teilnahmegebühren / Preisgelder L1, L2 sowie HoF

von aLFr3d | 06.05.2019 - 10:16 | Allgemein

Servus!

In der Vergangenheit gab es bereits eine an die Teamleader gerichtete Abfrage zur Thematik. Wir sind das Thema in den letzten Wochen angegangen und haben ein Konzept erarbeitet. Um Chancen und Risiken entsprechend abwägen zu können sowie das Konzept zu verfeinern, hat die Community nun die Möglichkeit, ihre Meinungen und Stimmen mit einzubringen.

 

Wir bitten euch daher um zahlreiche Beantwortung der Umfrage. Jeder kann bis Mittwoch, 08.05.2019 - 19:00 abstimmen.

 

Hier geht´s zur Umfrage!

In der Einleitung der Umfrage ist das Konzept in groben Zügen erläutert. Bei Fragen oder Anregungen dazu könnt ihr euch an mich (PN an aLFr3d) wenden. Insofern konstruktiv, darf auch hier im Forum gerne diskutiert werden.

 

Vielen Dank vorab und beste Grüße,

 

aLF

ProLeague-Team

Editiert (zuletzt am 06.05.2019 - 10:37)

Antwort von iceman1983 | 03.06.2019 - 18:59 | Allgemein

Ich finde den Ansatz von kREATJV auch besser als Startgelder zu verlangen.
 

 

Editiert (zuletzt am 03.06.2019 - 19:06)

Antwort von Bart | 03.06.2019 - 19:07 | Allgemein

kREATJV schrieb:

Um mal konstruktiv zu denken:

Wäre es nicht sinnvoller einen Spendenpool zu erstellen, der dem Marketing des Modus und der Liga zu Gute kommt und in bspw. werbefinanzierten Beiträgen auf Facebook o.Ä. investiert wird? Wäre es nicht vielleicht sogar der richtige Weg, eine Stellenausschreibung fertig zu machen (falls nicht vorhanden!) und ein Team von Leuten aufzubauen, welche sich im Bereich Marketing/Sponsoring bereits auskennen? Diese könnten dann bspw. eine Sponsorenmappe (Beispiel: http://www.fc-fuessen.de/uploads/1/2/8/5/12856423/sponsorenmappe_fc_f%C3%BCssen_aktuell_ohne_preise_homepage.pdf) erstellen und anhand einer "mögliche Sponsoren - Liste" verteilen?

 

Wie gesagt, ich bin nicht grundlegend dagegen einen Beitrag zu zahlen - der ist für mich weniger das Problem. Aber ich stehe dem Gedanken einer "elitären Gruppe von Spielern" (durch Startgeld) kritisch gegenüber. Ich denke wenn man die sowieso schon klein bemessene Community noch spaltet, ergibt sich irgendwo kein wirklich großer Wettbewerb mehr. 

Ich verstehe in jedem Fall, dass die Liga Geld machen muss, um zu überleben und sich zu entwickeln. Gern würde ich dafür auch spenden (wenn ich den Weg des Geldes kenne), aber mit min. 1000 Leuten am Tag auf der Seite lässt sich auf jeden Fall was machen. Selbst wenn es vorerst nur die Kosten für Seite + Teamspeak sind.

VIelleicht sollte man auch nicht wirklich klein denken. Spielen wir doch mal ganz kurz das Szenario einer "Telekom Bundesliga" durch.

= Dem Unternehmen Telekom wird angeboten Namensgeber für die Bundesliga der Pro League zu sein. Dieser zeigt man schmackhaft auf, welche Möglichkeiten in diesem Modus stecken und was es braucht, um dem Ganzen mehr Leben einzuhauchen. Die Telekom (ähnlich wie Vodafone), sind im Esports bereits vertreten (Telekom: SK Gaming / Vodafone: Mousesports) und beobachten sicher auch andere Wege um sich und die eigene Marke zu präsentieren.

 

Ich weiß das man als Community viel schaffen kann, vielleicht sollte man dahingehend einfach mal schauen dass man Ideen und Wege zusammenträgt um mögliche Strategien zu entwickeln.

 

Grüße

So ein Spendenpool halte ich allgemein auch für sinnvoller. Man sollte zwar immer "Kundenbindung" betreiben, aber hier wäre die Neugewinnung und Bekanntmachung doch viel wichtiger. Um dann einen für alle gleich fairen Anreiz bieten zu können, macht man Preisgelder evtl. nur mittels HOF. Dann kann auch jedes Team darum zocken. 

Unternehmen würde ich hier raushalten, da die immer ihre Interessen druchboxen. 

Antwort von derGroetz | 03.06.2019 - 19:18 | Allgemein

kREATJV schrieb:

Um mal konstruktiv zu denken:

Wäre es nicht sinnvoller einen Spendenpool zu erstellen, der dem Marketing des Modus und der Liga zu Gute kommt und in bspw. werbefinanzierten Beiträgen auf Facebook o.Ä. investiert wird? Wäre es nicht vielleicht sogar der richtige Weg, eine Stellenausschreibung fertig zu machen (falls nicht vorhanden!) und ein Team von Leuten aufzubauen, welche sich im Bereich Marketing/Sponsoring bereits auskennen? Diese könnten dann bspw. eine Sponsorenmappe (Beispiel: http://www.fc-fuessen.de/uploads/1/2/8/5/12856423/sponsorenmappe_fc_f%C3%BCssen_aktuell_ohne_preise_homepage.pdf) erstellen und anhand einer "mögliche Sponsoren - Liste" verteilen?

 

Wie gesagt, ich bin nicht grundlegend dagegen einen Beitrag zu zahlen - der ist für mich weniger das Problem. Aber ich stehe dem Gedanken einer "elitären Gruppe von Spielern" (durch Startgeld) kritisch gegenüber. Ich denke wenn man die sowieso schon klein bemessene Community noch spaltet, ergibt sich irgendwo kein wirklich großer Wettbewerb mehr. 

Ich verstehe in jedem Fall, dass die Liga Geld machen muss, um zu überleben und sich zu entwickeln. Gern würde ich dafür auch spenden (wenn ich den Weg des Geldes kenne), aber mit min. 1000 Leuten am Tag auf der Seite lässt sich auf jeden Fall was machen. Selbst wenn es vorerst nur die Kosten für Seite + Teamspeak sind.

VIelleicht sollte man auch nicht wirklich klein denken. Spielen wir doch mal ganz kurz das Szenario einer "Telekom Bundesliga" durch.

= Dem Unternehmen Telekom wird angeboten Namensgeber für die Bundesliga der Pro League zu sein. Dieser zeigt man schmackhaft auf, welche Möglichkeiten in diesem Modus stecken und was es braucht, um dem Ganzen mehr Leben einzuhauchen. Die Telekom (ähnlich wie Vodafone), sind im Esports bereits vertreten (Telekom: SK Gaming / Vodafone: Mousesports) und beobachten sicher auch andere Wege um sich und die eigene Marke zu präsentieren.

 

Ich weiß das man als Community viel schaffen kann, vielleicht sollte man dahingehend einfach mal schauen dass man Ideen und Wege zusammenträgt um mögliche Strategien zu entwickeln.

 

Grüße

top

Antwort von Fredchen777 | 03.06.2019 - 19:30 | Allgemein

Schülke92 schrieb:

Niro schrieb:

Wenn man bedenkt dass die Umfrage grob 50-50 ausging, finde ich es super gewagt, sowas über den Zaun brechen zu wollen. selbst wenn man optimistisch ist kann man doch bei so nem Ergebnis von minimum 20-30% Abgängen ausgehn, was bei einer ohnehin schon kleinen Community ziemlich weh tun würde.

 

Ich kann Trissey nur zustimmen, dass sich Abmeldungen in Grenzen halten glaube ich nicht. 

 

Ich verstehe wirklich nicht, wie man sowas einführen will nachdem die Mehrheit dagegen ist. Habt ihr das Geld grad so nötig oder woran liegt das? Man kann doch nicht allen Ernstes bei solchen Umfragewerten in Erwägung ziehen, das so einzuführen.

So gern ich das Hobby habe, aber ungeachtet meiner persöjnlichen Einstellung zum Thema Startgeld etc. wirkt das alles für mich als wär euch scheiß egal dass die Mehrheit das nicht will und dass ihr die Verluste in Kauf nehmt, nur um das jetzt durchzudrücken.

 

Anscheinend ging es dann ja doch nicht um ein Meinungsbild der Community, wenn ihr die Community dann ohnehin ignoriert.

Ich hab so langsam das Gefühl das die Pro League Admin Gruppe sich immer mehr wie die deutsche Regierung verhält die Leute wollen ganz klar Stargeld nicht , es soll aber trotzdem durch gedrückt werden. Jetzt frag ich mich nur welcher lobbyist sich dahinter versteckt , haha

 

Erstmal: Ich bin selbst noch absolut unsicher, was man machen sollte in Zukunft und wie alles funktionieren könnte.

 

Ich finde es aber faszinierend, dass manche Menschen scheinbar bereits wissen, was passiert. Wieso denkt ihr, dass nur weil das Thema nicht in der Sekunde, in der die Umfrage live ging, begraben wurde, dass alles beschlossene Sache ist und wir nur nach der PR-freundlichsten Methode suchen?

 

Wenn wir eine Umfrage machen, dann weil wir wissen, dass das Thema kontrovers ist. Wir wissen, dass es sinnvolle Argumente für beide Seiten gibt und wir suchen natürlich nach einem akzeptablen Kompromiss. Ich finde es gut, wenn beide Seiten ihre Argumente vorbringen.

 

Ich denke aber, dass das ständige "wir werden unterdrückt und die ganze Welt ist gegen uns" praktisch aus dem Buch der Rechtspopulisten kommt und absolut keinen Fortschritt bringen kann. Damit wären wir wieder bei der Politik-Analogie. Echte Politik braucht Kompromisse. Echte Politik bedeutet Diskussion mit der Opposition, echte Politik heißt Interaktion mit dem "Volk" und echte Politik ist auch Toleranz.

Antwort von nixdrauf | 03.06.2019 - 20:51 | Allgemein

Fredchen777 schrieb:

Schülke92 schrieb:

Ich hab so langsam das Gefühl das die Pro League Admin Gruppe sich immer mehr wie die deutsche Regierung verhält die Leute wollen ganz klar Stargeld nicht , es soll aber trotzdem durch gedrückt werden. Jetzt frag ich mich nur welcher lobbyist sich dahinter versteckt , haha

Ich denke aber, dass das ständige "wir werden unterdrückt und die ganze Welt ist gegen uns" praktisch aus dem Buch der Rechtspopulisten kommt und absolut keinen Fortschritt bringen kann. Damit wären wir wieder bei der Politik-Analogie. Echte Politik braucht Kompromisse. Echte Politik bedeutet Diskussion mit der Opposition, echte Politik heißt Interaktion mit dem "Volk" und echte Politik ist auch Toleranz.

Es ist aber auch nicht wirklich nötig, jemanden in eine Ecke mit rechtspopulistischen Sichtweisen und Methoden zu stellen nur weil er einen Vergleich mit der Politik anstellt.

 

Antwort von Nelfahan | 05.06.2019 - 17:50 | Allgemein

Ich bin der Meinung, dass eine Professionalisierung der ProLeague eine gute Sache ist. Ich persönlich bin auch gerne bereit regelmäßig Geld für dieses Hobby auszugeben. Ich würde mir als Vision aber ganz andere Dinge wünschen als ein Preisgeld:

(an dieser Stelle auch deshalb, weil derzeit so heiß über Neugründungen aus oberen Ligen in Liga 4 diskutiert wird)

 

Ich fände es geil, wenn aus der ProLeage ein eigener Modus werden würde - sowas in Richtung ProClub meets Career Mode.

 

Es gibt ein eigenes System virtueller Währung. Bei Clubgründung erhält der Club diese virtuelle Währung um Spieler zu kaufen (das Marktwertsystem würde bestehen bleiben.) Es müssen sich nach wie vor nur der neue Club und der Spieler einigen, aber es muss eben eine Ablöse in Höhe des Marktwertes gezahlt werden. Für Erfolge im Ligabetrieb und bei Turnieren kann diese virtuelle Währung gewonnen werden. 

Neben den Spielern könnten die Clubs Geld ausgeben für:

- Trikots (es darf nur mit den Trikots gespielt werden, die durch virtuelle Währung erworben wurden)

- Stadion (s.o.)

- eventuell könnte man noch andere Widgets einführen die gegen virtuelle Währung zu erstehen sind.

 

Auf User-Basis hätte jeder sein eigenes Spielerprofil, welches an Bedeutung gewinnen würde. Das System müsste so aufgebaut sein, dass Spieler ein Gehalt an virtueller Währung von ihrem Team bekommen, dass auch nicht frei verhandelbar wäre, sondern analog zum Marktwertsystem funktionieren würde. So würden auch einzelne Spieler an Erfolgen des Teams partizipieren.

Das Spielerprofil stelle ich mir so vor, dass jeder Spieler einen Bereich hat, der angelehnt ist an das System, welches es damals im Fussball Manager gab. (Ein privater Bereich) Hier kann gegen virtuelle Währung ein Auto, ein Haus, Pool, Luxusgüter gekauft werden.

 

Grundlage für dieses System wäre, dass es nicht analog zur Lizenzierung läuft. Echtes Geld kann also nicht in virtuelles Geld umgewandelt werden und andersrum.

 

Mit diesen Features hätte man aber eine Leistung, die Alleinstellungsmerkmal ist. Diese Features wären es wert Geld zu bezahlen. Und ganz sicher würde so ein System viele neue User anziehen.

 

Gleichzeitig würde es die Anreize erhöhen, sich mit seinem Club in oberen Ligen durchzubeißen. Denn wenn man sich auflöst, muss man als Club wieder bei 0 Anfangen. Kreisliga, kleines Stadion, kein Geld für tolle Spieler, Spieler die sich trotzdem dazu entscheiden gemeinsam neu anzufangen, müssten ihr Profil löschen und ein Neues erstellen.

 

Ein weiteres Feature, das es mir Wert wäre Geld zu zahlen: umfangreichere Statistiken in den Profilen von Vereinen und Spielern. Früher gab es eine tolle Seite, die die Statistiken aus EA exportiert hat. Grafisch aufgehübscht. So kann man sich ein Bild machen von den Vereinen und Spielern.

 

FAZIT: Ich finde der Weg wird falschherum gedacht. Wir alle wünschen uns, dass der 11vs11 Modus im E-Sport Bereich groß wird. Dies wird aber nicht dadurch geschehen, dass wir künstliche kleine Preisgelder einführen, die von Abbonements der Mitglieder gezahlt werden. Geld fließt da, wo Potenzial für Wachstum, wo Aufmerksamkeit und wo Innovation stattfindet.

 

Lasst uns lieber am Inhalt arbeiten, an der Leistung. Bieten wir den potenziellen Neulingen hier etwas, für das es sich lohnt Geld zu zahlen. Dann bekommt das ganzen Ding auch seinen Drive.

Editiert (zuletzt am 05.06.2019 - 17:52)

Antwort von aLFr3d | 06.06.2019 - 17:28 | Allgemein

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Umfrage sowie an alle Beteiligte, die hier tatkräftig ihre Meinung kundgetan haben.

Wie haben nun ausreichende Rückmeldung, um uns intern weiterhin mit der Materie auseinandersetzen zu können und werden in Kürze eine News mit Informationen rund um unsere Pläne, Konzepte und Ziele veröffentlichen.

 

So far, beste Grüße und nochmals vielen Dank!

 

aLF


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